Rapunzel von sternenfair

Alle Milchbauern

Für interne Verwendung

Familie Freudenstein, 36318 Hergersdorf
     
Intro: Karl und Heidrun Freudenstein sowie ihre Söhne Philipp und Thomas betreiben den 108 ha großen Hof, der neben der Milchproduktion auch Ackerbau, Grünland und Bullenmast als Betriebszweige hat. 1937 wurde der Bauernhof von seinem Großvater gekauft. Seitdem ist er in Familienbesitz. Warum Karl Freudenstein seine Arbeit schätzt: Die Arbeit als Bauer bedeutet Selbständigkeit, Vielfältigkeit und das Arbeiten in und mit der Natur. Motivation: „Milch ist ein hochwertiges Produkt, welches einen fairen Preis verdient hat. Außerdem gefällt mir die enge Verbindung zum Verbraucher. Das Produkt kommt aus der Region für die Region." Umweltprojekt: Zum Erhalt einer intakten Natur führen Freudensteins schon seit Jahren eine Streuobstwiese mit ca. 40 Obstbäumen, die vielen Insekten und Vögeln Nahrung und Schutz bietet. Außerdem kommt ein großer Teil des Viehs von April bis November auf die Weide. Zudem betreiben Freudensteins eine Photovoltaikanlage. Sonstiges: Karl Freudenstein ist aktives Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr und im Jagdausschuss.
Familie Hamel, 36318 Schwalmtal-Storndorf
     
Intro: Der altehrwürdige Hof der Hamels besteht bereits seit 1635 und wird in der 8. Generation von Peter Hamel und seiner Familie bewirtschaftet. Der „Landwirt aus Leidenschaft“ bezeichnet seine Arbeit als „den schönsten und abwechslungsreichsten Beruf“ den es gibt. Er kümmert sich um rund 60 ha Fläche und 40 Milchkühe. Motivation: „Endlich mal eine Milch, die ich mit gutem Gewissen auch meinen besten Freunden empfehlen kann! Die Zusatzleistungen der Omega-3-Fettsäuren, die gentechnikfreie Fütterung, die damit verbundenen Umweltleistungen und die faire Entlohnung machen die Milch unverwechselbar. Ein ehrliches Konzept, das stimmt. Da bin ich dabei.“ Umweltprojekt: Die Tiere der Hamels genießen regelmäßigen Weidegang. Außerdem gibt es zwei Photovoltaik-Anlagen sowie eine sehr vielseitige Fruchtfolge. Mit 12 verschiedenen Kulturen zählen die Hamels zu den kulturreichsten Betrieben in Hessen. Schmetterlinge freuen sich über den Rotklee, der auf dem Hof wächst. Auf dem Foto oben ist Peter Hamel mit seiner Frau im herrlich blühenden Leinfeld zu sehen. Zudem richteten … Sonstiges: Für einen gentechnikfreien Vogelsberg initiierte Peter Hamel das Projekt „Zivilcourage-Vogelsberg“. Dieses Thema beschäftigt den Landwirt stark: Er hält bundesweit Vorträge und gründete Einkaufsgemeinschaften für gentechnikfreies Futter. Außerdem halten die Hamels vom Aussterben bedrohte Tierrassen wie z. B. Schwäbisch Hällische Schweine.
Familie Euler, 36318 Schwalmtal-Rainrod
http://www.hof-euler.de
     
Intro: Seit 1860 ist der Hof der Milcherzeuger in Familienbesitz, bereits in der 5. Generation. Neben Betriebsleiter Hans-Juergen Euler arbeiten seine Mutter, seine Ehefrau sowie zwei Aushilfskräfte mit. Auf rund 70 ha Fläche sind 62 Milchkühe zu versorgen. „Mir gefällt die Selbständigkeit, das Arbeiten in der Natur und natürlich der Umgang mit den Tieren“, erklärt Euler seine Motivation, in der Landwirtschaft tätig zu sein. Motivation: „Seit mehreren Jahren setze ich gentechnikfreie Futtermittel ein und freue mich über die Möglichkeit, diese wertvolle Milch zu einem gerechten Preis zu vermarkten. Auch gefällt mir, dass die Vermarktung selbst von Bauern in die Hand genommen wird und dass kurze Transportwege angestrebt werden. Das Konzept der artgerechten Fütterung entspricht ebenfalls meiner Auffassung.“ Umweltprojekt: Neben mehreren Streuobstwiesen haben die Eulers diverse Feuchtholzinseln auf einigen Wiesen, die als ideale Brutstätte für Vögel dienen. Auf einem großen angelegten Teich schwimmen außerdem Enten und Gänse. Doch damit nicht genug: Die Hühner auf dem Eulerschen Hof bewohnen ein „Biotop“ und Kühe sowie Jungvieh genießen regelmäßigen Weidegang. Zudem wird das Grünland nur mit wirtschaftseigenem Dünger … Sonstiges: Auch das Hobby des Betriebsleiters hat mit seinem Beruf zu tun: er ist Vorsitzender des Rindervereins West für das Deutsche Schwarzbunte Niederungsrind sowie Rinderkoordinator in der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH). Wen wundert es, dass man in der Bibliothek der Familie viel antiquarische Bücher über Rinderzucht findet? Besonders spannend ist das GEH-ARCHE-Konzept: Die Familie engagiert sich für Haustierrassen, die vom Aussterben bedroht sind (z. B. Ostfriesische Möwen (Hühner), Deutsche Schwarzbunte Niederungs-Rinder etc.).
Familie Schmitt, 36329 Romrod-Strebendorf
     
Intro: Etwas außerhalb des Dorfes Strebendorf befindet sich der Hof der Familie Schmitt. Tobias und Alexandra Schmitt bewirtschaften den Betrieb, dessen Geschichte weit in das 17. Jahrhundert zurückreicht, zusammen mit drei Mitarbeitern. Seit 2015 sind Kühe und Jungvieh in einem neuen Kur- und Laufstall untergebracht und können teilweise von März/April bis November auf die umliegenden Weideflächen. Die abwechslungsreichen Tätigkeiten und das Leben mit den Tieren und der Natur sind für die Familie das Schönste an der Landwirtschaft. Motivation: "Uns gefällt das Konzept - Fairness gegenüber Tieren, Natur, Verbrauchern und Erzeugern. Die täglichen Anstrengungen zum Tierwohl und die damit verbundene Arbeit sollten auch dem Verbraucher kommuniziert werden und nicht anonym in irgendeiner Milchtüte verschwinden. Wir versuchen traditionelle sowie neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zum Wohle aller zu vereinen und sehen uns dahingehend durch sternenfair gut unterstützt. Landwirtschaft ist für uns nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung. Für uns ist wichtig, dass wir unter Achtung von Flora und Fauna Lebensmittel erzeugen, die in der Region verwurzelt sind und bleiben." Umweltprojekt: Auf der Betriebsfläche pflegt die Familie alte Apfel-, Birn-, Kirsch- und weitere Obstbäume, um das Landschaftsbild zu bereichern und eine Nahrungsquelle für Bienen und Insekten zur Verfügung zu stellen. Die bestmögliche Schonung und Erhaltung von Flora und Fauna ist dem Betriebsleiterehepaar ein besonderes Anliegen. Sonstiges: Sie engagieren sich zusätzlich in der Kommunalpolitik, der Maschinengemeinschaft, dem Wasser- und Bodenverband Vogelsberg, dem Obst- & Gartenbauverein sowie der Feuerwehr.
Familie Scheld von Alt, 36341 Wallenrod
     
Intro: 1895 wurde der Bauernhof der Schelds von Alt erbaut und war seitdem immer in Familienbesitz. Seit 2010 wird der Hof in 4. Generation als Milchviehbetrieb geführt und wurde zu einem modernen Boxenlaufstall mit Melkroboter umgebaut. Der Betriebsleiter Alexander Scheld von Alt schätzt den Umgang mit den Tieren, die Arbeit im Freien und die immer wieder neuen Herausforderungen, die auf ihn warten. „Es ist ein gutes Gefühl, ein hochwertiges Nahrungsmittel selber herzustellen und dadurch die Kulturlandschaft zu erhalten“, bringt der Betriebsleiter seine Motivation für die tägliche Arbeit auf den Punkt. Motivation: "Wegen der Regionalität und gentechnikfreien Erzeugung." Umweltprojekt: Neben der extensiven Bewirtschaftung der Flächen, erhält die Familie einen herrlichen Obstgarten. Die Pflege der Kulturlandschaft ist den Landwirten ein wichtiges Anliegen. Als Brennstoff zum Heizen wird Miscanthus angebaut. Das mehrjährige Großgras dient im Winter Tieren wie z.B. dem Rebhuhn zum Schutz. Bei Sommerkulturen baut der Landwirt eine Zwischenbegrünung an, um u.a. den Boden vor Erosion zu schützen. Sonstiges:
Familie Rockel, 36341 Sickendorf
     
Intro: „Wir schätzen an unserem Beruf die Selbständigkeit, die täglich neuen Herausforderungen und die abwechslungsreiche Arbeit in unserem Betrieb und in der Natur“, sagen die Rockels, die zusammen mit den Kindern und den Großeltern rund 82 ha Fläche bewirtschaften und ca. 50 Milchkühe versorgen. Der Hof besteht seit ca. 1850 und befindet sich schon in der 5. Generation in Familienbesitz. Motivation: „Weil die Anforderungen des Konzeptes ohnehin von unserem Betrieb erfüllt werden und wir die Leitmotive gut finden, machen wir mit. Wir erhoffen uns eine gerechtere Entlohnung.“ Umweltprojekt: Seit über 30 Jahren wird auf dem Hof eine Streuobstwiese gepflegt, die in ein Naturschutzprojekt eingebunden ist. Sonstiges: Die Rockels haben jede Menge zu tun: Sie sind in der Kirchenverwaltung und als Kirchendiener tätig. Sie sind im Verein landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen aktiv. Auch die Freiwillige Feuerwehr, die Landfrauen und die Landjugend sowie weitere Vereine freuen sich über ihr Engagement.
Rolf & Jens Freudenstein GbR, 36341 Wallenrod
     
Intro: Im hessischen Wallenrod bewirtschaften Rolf und Jens Freudenstein seit 2015 gemeinsam den Hof mit 35 Milchkühen. Den Umgang mit den Tieren und an der frischen Luft lieben beide bei ihrer täglichen Arbeit. Die abwechslungsreichen Tätigkeiten und die Selbstständigkeit schätzen sie am Beruf des Landwirts besonders. Motivation: "Milch ist ein hochwertiges Produkt, welches einen fairen Preis verdient hat. Ebenso soll die Regionalität und die gentechnikfreie Erzeugung dadurch gestärkt werden." Umweltprojekt: Bis zu acht verschiedene Kulturen werden auf den Flächen angebaut, darunter auch Rotklee zur Verbesserung des Bodens. Mit der Bewirtschaftung einer Streuobstwiese schafft Familie Freudenstein am Hof Lebensraum und Nahrung für Insekten und andere Kleintiere. Ein anderer Teil ihrer Fläche, im Natur- und Wasserschutzgebiet, wird zur Erhaltung der Pfeifengraskultur extensiv bewirtschaftet. Sonstiges:
Familie Reibling, 36341 Reuters
     
Intro: In Reuters bei Lauterbach bewirtschaftet Klaus Reibling zusammen mit seiner Frau einen Milchviehbetrieb, aktuell bereits in der vierten Generation. Ihr Sohn hilft in seiner Freizeit gerne mit. Sie schätzen es als Landwirte in der Naturlandschaft nachhaltig und verantwortungsbewusst zu arbeiten und damit eine Zukunft für Mensch und Tier zu schaffen und durch die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel einen wichtigen Teil zur Gesellschaft beizutragen. Besonderen Wert legt die Familie auf eine individuelle Betreuung ihrer Tiere, was bei 25 Milchkühen optimal möglich ist. Motivation: "Die Philosophie von sternenfair entspricht unseren Vorstellungen von einer nachhaltigen Nutzung bzw. Bewirtschaftung, um unseren eigenen Beitrag dazu zu leisten, unterstützen wir sternenfair. Es gelingt uns dadurch unsere Interessen zusammen zu bringen und einen Mehrwert für die Umwelt sowie für Mensch und Tier zu ermöglichen. Ohne Gentechnik und ohne Glyphosat ist es möglich, gesunde Tiere zu halten, die über beste Milchqualität verfügen." Umweltprojekt: Im Sommer und Herbst sind die Jungtiere auf der umliegenden Weide. Der Anbau einer vielfältigen Fruchtfolge mit Sommer- und Wintergetreide, Öllein, Luzerne und Kleegras unterstützt eine stabile Biodiversität des Betriebes und der Kulturlandschaft. In den blühenden Flächen tummeln sich Bienen und andere Insekten. Sonstiges:
Familie Dahmer, 36355 Grebenhain
     
Intro: Auf dem Hof der Familie Dahmer arbeitet der Betriebsleiter zusammen mit seinen Kindern, seiner Lebensgefährtin und seinem Stiefvater. Jörg Dahmer schätzt an seinem Beruf vor allem die abwechslungsreiche Arbeit in der Natur, auf dem Feld und mit den Tieren sowie die freie Zeiteinteilung. Motivation: "Mir ist es sehr wichtig, meine Tiere mit so wenig Kraftfutter wie möglich und vor allen Dingen gentechnikfreiem Futter zu versorgen. Ich möchte, dass meine Milch so gesund wie möglich an den Verbraucher geht." Umweltprojekt: Familie Dahmer ermöglicht sowohl den Kühen, als auch dem Jungvieh Weidegang. Sonstiges: Betriebsleiter Jörg Dahmers Leidenschaft besteht darin Braunvieh zu züchten und seinen Betrieb komplett auf Schweizer Braunvieh umzustellen.
Familie Köhler, 38324 Romrod-Strebendorf
     
Intro: Manfred und Christiane bewirtschaften in vierter Generation den Hof der Familie Köhler in Strebendorf. Großvater und Vater des heutigen Betriebsleiters waren noch Mühlenbauern im Nebenerwerb und dabei zuständig für alle Wassermühlen an Schwalm und Antreff. Heute gibt es auf dem Hof knapp 30 Milchkühe sowie Bullen und Getreideanbau. Motivation: „Die Vorgaben passen zu unseren Vorstellungen einer nachhaltigen Bewirtschaftung. Ein fairer Milchpreis ist nötig, um die Zukunft der regionalen Landwirtschaft zu sichern.“ Umweltprojekt: Im Umkreis gibt es viele Feuchtgebiete. An der Jungviehweide von Familie Köhler pflegen sie eine Feuchtwiese mit einer Quelle. Diese Gebiete werden unter anderem gerne als Brutfläche von Bodenbrütern und Niederwild genutzt. Sonstiges: Seit über 35 Jahren engagiert sich Manfred Köhler als Ortslandwirt und ist 2. Jagdvorsteher.
Milz-Tournay GbR, 52076 Aachen
     
Intro: Rund 126 Milchkühe stehen bei Familie Milz-Tournay auf der Weide und im Laufstall. Das Betriebsleiterehepaar führt den Hof in Walheim bei Aachen seit 2002 gemeinsam. Den Umgang mit den Tieren und die Selbständigkeit schätzen sie dabei besonders. Motivation: "Das sternenfair-Prinzip liegt unseren Gedanken über eine nachhaltige Landwirtschaft, zum Wohl unserer Tiere und hoffentlich unseren sternenfair-Konsumenten, wegen der Weidehaltung und den gentechnikfreien Futtermitteln, sehr nahe und somit sehr am Herzen. Wir erhoffen uns durch sternenfair eine Wertschätzung unseres Engagements für Mensch und Tier." Umweltprojekt: Mindestens fünf Monate im Jahr und mindestens acht Stunden täglich stehen die Kühe aller sternenfair-Lieferanten in Nordrhein-Westfalen auf der Weide. Familie Milz-Tournay pflegt und erhält zudem Hecken und andere Landschaftselemente auf ihrer Betriebsfläche. Sonstiges:
Familie Radermacher, 52076 Aachen
http://www.milchcafe-radermacher.de
     
Intro: Der Umgang mit den Tieren, stets draußen in der Natur sein zu dürfen und die Vielfalt der Aufgabengebiete, die der Beruf Landwirt mit sich bringt, schätzt Betriebsleiter Frank Radermacher besonders. Alle Familienmitglieder werden in die tägliche Arbeit eingebunden. So versorgen mit ihm seine Frau, sein Vater und ein Auszubildender den Hof und 140 Milchkühe. Seit dem Jahr 2000, als Frank Radermacher den Hof von seinem Vater übernommen hat, wurde der Laufstall vergrößert und ein Melkroboter sowie eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Motivation: "Bei sternenfair gewinnt die Gras fressende Kuh wieder an Bedeutung. Es werden Produkte aus der Region für die Region angeboten bzw. hergestellt. So sind kurze Transportwege gewährleistet. Gentechnikfreie Fütterung halte ich für sehr wichtig - für Kuh und Milch." Umweltprojekt: Mindestens 7 Monate im Jahr und 16 Stunden pro Tag haben im Familienbetrieb Radermacher die Kühe die Möglichkeit auf der Weide zu grasen. Etwa 5 Kilometer Hecke sorgen auf der Betriebsfläche für eine abwechslungsreiche Landschaft und Lebensraum für Insekten und andere Kleintiere. Sonstiges: Frank Radermacher ist seit 20 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Aachen-Sief. Außerdem gehört die Herstellung von traditionellem und ausgefallenem Gebäck zu den Leidenschaften der Familie.
Familie F. Schümmer, 52146 Würselen
     
Intro: Rund 80 Milchkühe stehen bei Familie Schümmer in Würselen von Ende März bis Anfang November auf der Weide. Karl-Heinz, Gertrud und Florian Schümmer bewirtschaften den Hof, in den der Urgroßvater des heutigen Betriebsleiters damals eingeheiratet hat, nun bereits in der fünften Generation auf den Namen Schümmer. Das selbständige Arbeiten in der Natur und mit den Tieren schätzt die Familie besonders am Beruf Landwirt. Motivation: "Weil ich von dem Premiumprodukt überzeugt bin. Futtermittel ohne Gentechnik sind für uns eine Selbstverständlichkeit, bereits seit 2010 füttern wir schon gentechnikfrei." Umweltprojekt: Familie Schümmer bewirtschaftet 7 ha Weidefläche der rheinischen Kulturlandschaft. Außerdem pflegen sie Weißdornhecken von über 2,5 km Länge. Die große Obstbaumwiese mit insgesamt fast 40 Bäumen ist vor allem zur Blütezeit für Bienen und Insekten ein kleines Schlaraffenland. Sonstiges: Im eigenen Hofladen von Familie Schümmer an der Hauptstraße 172 in Würselen kann man beste Lebensmittel direkt vom Erzeuger erwerben. Neben einem Automaten mit frischer Weidemilch gibt es dort außerdem unter anderem Kartoffeln, Freiland-Eier und sternenfair-Butter.
Familie Horrichs, 52156 Monschau
     
Intro: 1955 legten die Eltern den Grundstein für den Hof, indem sie vier Kühe und einige Schweine hielten. Der Betrieb wurde stetig erweitert und auf Milchkühe spezialisiert. 1984 übernahm der jetzige Betriebsleiter Bruno Horrichs den Hof und führt ihn seither mit seiner Frau zusammen. "Schon früh wurde mir klar, dass Landwirt der drittwichtigste Beruf nach Arzt und Feuerwehrmann ist. Die hohe Verantwortung für Natur, Tier und Umwelt reizt mich zunehmend", beschreibt Bruno Horrichs die Leidenschaft für seinen Beruf. Motivation: "Für uns gehört die Sonne in die Milch - die Kuh auf die Wiese. Der Weidegang wird dem Verbraucher bei der sternenfair-Milch aus Nordrhein-Westfalen garantiert. Ein Gewinn für Tier und Mensch durch die Förderung der Gesundheit - der (Tier-) Arzt muss nicht so häufig in Anspruch genommen werden." Umweltprojekt: 10 Hektar der landwirtschaftlichen Nutzfläche von Familie Horrichs liegen in der Gebietskulisse für Vertragsnaturschutz. Die betreffenden Flächen werden von April bis August nicht befahren, sodass Bodenbrüter nicht gestört werden. Hecken und Landschaftselemente sorgen am Feldrand für Nistgelegenheiten und Lebensraum für viele Pflanzen und Kleintiere. Sonstiges: "Uns faszinieren die Zusammenhänge in der Natur. Die Vielfalt zu beobachten ist zu jeder Tages- und Nachtzeit interessant und gibt Ruhe, Kraft und Motivation." Da die Schwalben nicht mehr so zahlreich sind wie früher, liegen die hübschen Vögel der Familie Horrichs besonders am Herzen. Die Hofeinfahrten sind nicht asphaltiert, da sie so den Schwalben als ideale Orte dienen, um feuchten Lehm für den Nestbau zu sammeln. Zusätzlich werden Lehmpfützen angelegt und auf offene Viehställe mit ausreichend Einflugsluken geachtet. Für ihren Einsatz für die Rauch- und Mehlschwalben hat Familie Horrichs vom NABU Nordrhein-Westfalen sogar die Auszeichnung "Schwalbenfreundliches Haus" in Empfang nehmen dürfen.
Familie Müller, 52156 Monschau
     
Intro: Im Jahr 1938 wurde der Hof in Mützenich von den Großeltern des heutigen Betriebsleiters Rolf Müller erbaut. Dieser übernahm den Hof 1986 von seinen Eltern. Zur Erntezeit und Vertretung helfen seine beiden Söhne auf dem Hof mit, der inzwischen im Nebenerwerb geführt wird. Die 12 Milchkühe und die Flächen zu versorgen ist für Rolf Müller ein schöner Ausgleich zu seinem Beruf als Werkzeugmacher und technischer Einkäufer. Motivation: "Da ich alle Kriterien für die sternenfair-Weidemilch erfülle, nehme ich gerne am Konzept teil und erhalte dadurch einen fairen Auszahlungspreis." Umweltprojekt: In der Kulturlandschaft um Monschau in der Städteregion Aachen gehören die Monschauer Hecken wesentlich mit zum Landschaftsbild. Auch Rolf Müller pflegt 2500 Meter überwiegend Buchenhecke. Sie dient zum einen als "natürlicher Zaun", aber auch als Windschutz zur Minderung von Bodenerosion und Austrocknung. Sonstiges: Als langjährig aktives Mitglied in der Ortsbauernschaft ist Rolf Müller in jedem Jahr an der Organisation des großen Erntedankfestes in Mützenich beteiligt. Außerdem spielt er Trompete im örtlichen Musikverein.
Familie Warbel, 52156 Monschau
     
Intro: In Monschau-Rohren betreibt Reiner Warbel seinen Hof, welchen er 1984 von seinem Vater übernommen hat. Sein Sohn Christoph unterstützt ihn abends und am Wochenende. Alle Tiere im Betrieb haben von Mai bis November rund um die Uhr Weidegang. Da der Betrieb mitten im Ort liegt, werden die Kühe auf der Wiese im dort stationierten Melkstand gemolken. Reiner Warbel schätzt an seinem Beruf besonders, dass die Vielfalt der Arbeitsgebiete einen abwechslungsreichen Alltag bietet sowie die freie Arbeitseinteilung im Bereich der Selbständigkeit (im Vollerwerb) und die Arbeit in der Natur: "Die Verantwortung für unsere Tiere trage ich mit viel Freude." Motivation: "Es gibt meiner täglichen Arbeit einen Sinn, wenn ich dem Verbraucher ein regionales, gentechnikfreies Produkt anbieten kann. Zudem rechtfertigt ein fairer Milchpreis meine/unsere Arbeit." Umweltprojekt: Ein Teil der landwirtschaftlichen Nutzfläche von Familie Warbel liegt im Naturschutzgebiet und damit in der Kulisse des Vertragsnaturschutzes. Dieser wird nach den Anforderungen des Kulturlandschaftsprogrammes bewirtschaftet. Das Gebiet um Monschau ist geprägt von Buchenhecken. Die Pflege der Hecken ist eine weitere wichtige Aufgabe, die der Betrieb übernimmt. Zusätzlich werden noch Hecken der Stadt Monschau … Sonstiges:
Familie St. Schümmer, 52393 Hürtgenwald
     
Intro: Auf seinem Hof in Raffelsbrand betreut Stefan Schümmer 80 Milchkühe sowie die zugehörige Betriebsfläche. Kühe und Jungvieh haben bei Familie Schümmer Weidegang von Mai bis in den November, solange es die Witterung zulässt. Motivation: "Ich finde es prima, dem Verbraucher ein regionales Produkt anbieten zu können, das obendrein noch gentechnikfrei und transparent in der Produktion ist." Umweltprojekt: An seinen Maisparzellen sät Stefan Schümmer Blühstreifen, die nicht nur für ein wunderschönes, abwechslungsreiches Landschaftsbild sorgen, sondern vor allem Bienen und anderen Insekten als wichtige Nahrungsquelle dienen. Außerdem werden auf der Betriebsfläche Landschaftshecken gepflegt. Sonstiges:
Familie Theißen, 52393 Hürtgenwald
     
Intro: Auf 32 ha Grünland hält Otto Theißen 32 Milchkühe, die von April bis November ganztägig auf der Weide sind. Lässt es die Witterung zu, können sie auch im März und Dezember nach draußen. 1977 hat der heutige Betriebsleiter den Hof von seinen Eltern übernommen. Bis heute unterstützt ihn seine inzwischen 87-jährige Mutter bei der täglichen Arbeit. Motivation: "Die Ziele von sternenfair entsprechen meinen betrieblichen Ideen. Regionalität ist für mich wichtig. So beziehe ich mein Kraftfutter für die Tiere von einer Mühle in nur 40 km Entfernung." Umweltprojekt: Neben dem Milchvieh findet man auf der Betriebsfläche von Otto Theißen ein ganz besonders schützenswertes Tier - den Blauschillernden Feuerfalter. Es werden bereits über 20 Jahre lang Vertragsnaturschutzflächen gepflegt, die zum Erhalt dieser seltenen Art dienen. Der Falter benötigt Feuchtwiesenbrachen und extensiv genutzte Feuchtgrünländer des Berglandes sowie ausgedehnte Schlangenknöterich-Bestände. … Sonstiges: Viele Vereine freuen sich über die ehrenamtliche Unterstützung von Otto Theißen. So ist er z.B. Schatzmeister im Karnevalsverein sowie Vorsteher im Wasser- und Bodenverband Raffelsbrand. Die Zucht von Rotbunten Doppelnutzungskühen, die früher in der Gegend als Milchviehrasse üblich waren, ist ihm ebenfalls ein Anliegen.
Familie Hildebrand, 63679 Schotten - Kaulstoß
     
Intro: Auf dem Hof von Steffen Hildebrand im hessischen Niddertal versorgen er, seine Eltern und Geschwister sowie eine Melkerin 110 Kühe. Alle Tiere sind von April bis Dezember auf der Weide, sowie es die Witterung zulässt. Sonst sind sie im 2006 neu gebauten Boxenlaufstall untergebracht. Die Arbeit im Freien und mit den Tieren schätzt Steffen Hildebrand besonders, außerdem gefällt ihm die Flexibilität an seinem Beruf. Motivation: "Aus Überzeugung. Eine gerechte Entlohnung für den Mehraufwand, den wir bei der Pflege der Umweltprojekte und der Weidehaltung unserer Tiere gerne betreiben, das bedeutet für uns "fair". Ich finde das Konzept gut und richtig. So können wir Landwirte unsere Milch regional vermarkten und unsere Umweltprogramme werden anerkannt." Umweltprojekt: Steffen Hildebrand nimmt am Hessischen Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflege-Maßnahmen, kurz HALM, teil. Dabei werden durch sehr späte Schnitttermine besonders artenreiche Grünlandflächen, die zudem nicht gedüngt werden, gefördert und geschützt. 2018 hat er eine Auszeichnung bei der Prämierung der artenreichsten Bergmähwiesen erhalten. Im Naturschutzgroßprojekt Vogelsberg trägt die Familie mit … Sonstiges: Die Familie engagiert sich im Naturschutzverein "Naturfreunde Sichenhausen". "Bei unserem Engagement ist das Insektensterben kein Thema!", sagt Steffen Hildebrand. In seiner Freizeit ist Steffen Hildebrand außerdem im Jugendclub aktiv dabei.
Familie Kreuzmeir, 83043 Berbling
     
Intro: Selbstständigkeit und Eigenverantwortung sind für die Kreuzmeirs die entscheidenden Vorteile an ihrem Beruf. Ihr Hof ist bereits seit 1459 in Familienbesitz. Ihre vier Kinder unterstützen die Eltern tatkräftig bei der Bewirtschaftung von 40 ha Fläche und der Versorgung der 38 Milchkühe. Motivation: „Die regionale Wertschöpfungskette, die gentechnikfreie Fütterung und der faire Preis sind für uns überzeugende Argumente.“ Umweltprojekt: Für Bienen und Insekten sät Familie Kreuzmeir Blühstreifen mit einer vielfältigen Mischung verschiedener Blühpflanzen. Doch dabei bleibt es nicht: Obst und Saft gewinnen die Kreuzmeirs aus ihrem eigenen Obstgarten. Mit ihrer Photovoltaik-Anlage produzieren Kreuzmeirs ihren Strom selbst. Außerdem halten sie 50 freilaufende Hühner. Sonstiges: Engagement wird auch außerhalb der Landwirtschaft groß geschrieben: Die Familie ist Mitglied in allen örtlichen Vereinen und Johann Kreuzmeir ist Vorstand im Wasser- und Bodenverband.
Familie Loferer, 83083 Riedering
     
Intro: "Abwechslungsreich", so empfindet Familie Loferer, die Arbeit als Milchbauern. Seit 2007 agiert Josef Loferer als Betriebsleiter und ist damit "Herr" über knapp 60 Milchkühe. Motivation: "Uns gefällt die faire Kalkulation. Außerdem sind uns die Fütterungsvorschriften wichtig, die besagen, dass mit wenig Kraftfutter und gentechnikfrei gefüttert werden soll." Umweltprojekt: Ab Mitte April bzw. Juli dürfen Jungvieh und Milchkühe auf die saftigen Weiden. Zudem betreiben Loferers extensive Nutzung einer Streuwiese am See. Sonstiges: Josef bekleidet gleich zwei wichtige Ämter der Gemeinde: Zum einen ist er Feuerwehrvorstand, zum anderen Gemeinderat.
Familie Fischer, 83083 Riedering
http://www.schnellnhof.de
Familie Fischer aus Söllhuben    Jungvieh auf der Weide 
Intro: Zusammen mit seiner Frau bewirtschaftet Alois Fischer ca. 25 ha Wiesen und versorgt damit ca. 40 Milchkühe, 40 Jungrinder und 20 Kälber. Ferner gibt es ein paar Schweine, Hühner, Katzen und Hasen auf ihrem Hof. Herr Fischer schätzt an seinem Beruf die Vielseitigkeit und Abwechslung, den Umgang mit Tieren und die Arbeit in freier Natur. Motivation: „Weil wir hier unser Produkt regional vermarkten und wir eine Chance sehen, unseren Hof und die Liebe zur Natur an unsere Kinder weiterzugeben.“ Umweltprojekt: Seit Generationen kommen die Jungtiere von April bis Oktober auf die Weide und ein Teil von ihnen sogar auf eine Alm. Für die Milchkühe wurde 2012 ein neuer, tiergerechter Laufstall gebaut. Große Freude hat Familie Fischer an ihrer Blumenwiese, die eine bunte Vielfalt an Gräsern und Blumen birgt. Gemäht wird hier erst Ende Juni/Anfang Juli, damit die schöne Pracht auch für Bienen und Insekten möglichst lange … Sonstiges: Familie Fischer bietet auf Ihrem Hof "Urlaub auf dem Bauernhof" an. Die Fischers sind zusätzlich noch im Trachtenverein, um damit ihr Brauchtum zu erhalten. Um nicht in Abhängigkeit großer Wasserlieferanten zu geraten, engagiert Alois Fischer sich zudem als Wasserwart.
Familie Mayer, 83083 Riedering
     
Intro: Auf dem Hof der Familie Mayer werden 28 Milchkühe versorgt. Die selbstständige Arbeit, das Versorgen der Tiere und die Arbeit mit der Natur gefällt den Mayers besonders. Motivation: "Wir machen bei sternenfair mit, weil wir vom Konzept überzeugt sind. Wegen des fairen Milchpreises ist eine nachhaltige Landwirtschaft möglich." Umweltprojekt: Die Kühe und die Jungrinder der Mayers dürfen den ganzen Sommer auf die Weide. Ein Teil davon verbringt die Weidesaison sogar auf der Alm. Zudem wurde im Sommer 2016 ein schönes neues Bienenhaus gebaut, das auf dem Foto oben zu sehen ist. Zur Betriebsfläche gehört auch eine ein Hektar große Streuwiese, die erst später im Jahr gemäht wird und besonders artenreich ist. Sonstiges:
Familie Steinberger, 83083 Riedering
     
Intro: Neben der Milchwirtschaft mit rund 30 Kühen betreiben Steinbergers auch eine Pferdehaltung. Im Oktober 1994 übernahm Johann Steinberger den 29 ha Fläche umfassenden Hof der Eltern, auf dem er, seine Ehefrau und sein Sohn arbeiten. So wie die meisten sternenfair-Milchbauern schätzen auch die Steinbergers die Eigenverantwortlichkeit und den Umgang mit den Tieren an ihrem Beruf. Motivation: „Weil das Konzept der Bewirtschaftungsweise unseres Betriebes entspricht.“ Umweltprojekt: Steinbergers pflegen und erhalten eine rund 1 ha große Streuwiese. Auf dieser Fläche wird relativ spät im Jahr gemäht, sodass vorher alle Pflanzen Zeit zum Blühen haben. Das Jungvieh darf auf eine Sommerweide und geheizt wird mit Hackschnitzeln aus dem eigenen Wald. Zudem erhält die Familie einen Obstgarten am Hof. Sonstiges: Die Steinbergers sind Mitglied einer Almgenossenschaft.
Familie Obermayer, 83083 Kohlstatt
     
Intro: 1924 erbauten Johann Obermayers Vorfahren den idyllischen Bauernhof. Heute bewirtschaften seine Frau und er die 19 ha Fläche. Wenn es die Zeit zulässt, helfen auch die drei Söhne mit. Der sternenfair-Milchlieferant schätzt den Umgang mit den Tieren und das Arbeiten in der Natur – bei freier Zeiteinteilung. Motivation: „Um den Hof zu erhalten, braucht es eine „gesunde Landwirtschaft“. Für mich ist die sternenfair-Milch eine Chance, meinen Hof erhalten zu können, wegen des fairen Milchpreises!“ Umweltprojekt: Das Jungvieh und die trockenstehenden Kühe sind den Sommer über auf der Weide. Zudem haben Obermayers Streuobstwiesen sowie einen halben Hektar Feuchtwiese. Feuchtwiesen zählen hierzulande zu den artenreichsten Biotopen. Im Frühjahr blühen dort zum Beispiel Wiesenschaumkraut und Sumpfdotterblume. Sonstiges:
Familie Rupp, 83083 Riedering
     
Intro: Familie Rupp gefällt die naturnahe Arbeit auf ihrem Hof, der bereits seit 1822 besteht. Die Eltern und drei Kinder pflegen die 26 Milchkühe und sorgen dafür, dass 21 ha Fläche bewirtschaftet werden. Motivation: „Die regionale Vermarktung der Milch, die gentechnikfreie Fütterung und der faire Preis sind für uns überzeugende Argumente.“ Umweltprojekt: Seit Generationen wird der komplette Viehbestand von Anfang April bis Ende Oktober auf der Weide gehalten. Eine Bienenweide sorgt für Schutz und Nahrungsangebot für bestäubende Insekten und andere Kleintiere. Außerdem verzichten die Rupps auf Pflanzenschutzmittel. Sie heizen ihr Haus mit Holz aus eigenem Anbau. Sonstiges: Alois Rupp agiert als Jagdvorstand und seine Ehefrau Annelies singt im örtlichen Kirchenchor.
Familie Rothmayer, 83083 Riedering
     
Intro: Bereits seit dem Jahr 1880 bewirtschaftet die Familie Rothmayer den Hof bei Riedering mit derzeit 45 Milchkühen und 42 ha Fläche. Der Betriebsleiter Herbert Rothmayer wird dabei von seinen Eltern unterstützt. Sie alle schätzen das Arbeiten mit den Tieren und der Natur, die abwechslungsreichen Aufgaben und die Selbständigkeit, die die Landwirtschaft mit sich bringt. Motivation: "Wegen des sinnvollen und nachhaltigen Konzeptes und wegen des fairen Milchpreises. Mir ist es ein Anliegen, Lebensmittel in der Region, für die Region zu erzeugen und dass Familienbetriebe langfristig eine Chance haben. Sternenfair ist ein Konzept, das das möglich macht." Umweltprojekt: Eine Almfläche wird von Familie Rothmayer extensiv bewirtschaftet, hier verbringt das Jungvieh den Sommer. Das Grünland des Betriebes ist besonders kleereich. Das wirkt sich zum einen positiv auf die Nährstoffversorgung im Boden aus, denn in Symbiose mit Knöllchenbakterien wird Stickstoff aus der Luft fixiert. So kann auf Düngerzukauf großteils verzichtet werden. Zum anderen ist der Weißklee für die … Sonstiges: Herbert Rothmayer engagiert sich als Kassier bei der Tierzuchtgenossenschaft und ist Tierbeurteiler beim Zuchtverband.
Familie Huber, 83093 Bad Endorf
     
Intro: Familie Huber betreibt neben der Milchviehhaltung auch eine Forstwirtschaft sowie eine Pferdepension. Urkundlich befindet sich der Hof seit ca. 1600 im Familienbesitz. 1988 übernahm der jetzige Betriebsleiter Franz den Hof. Ihm ist es besonders wichtig, mit seiner Arbeit auch die heimatliche Landschaft zu erhalten. Motivation: „Um die besonderen Qualitätsmerkmale der Milch zu unterstützen. Wir wollen gesunde, unverfälschte Lebensmittel zu fairen Preisen erzeugen.“ Umweltprojekt: Familie Huber pflegt Bienenvölker in zwei Bienenhäusern auf ihrem Hof. Außerdem erhalten sie einen Obstgarten und einen Naturweiher, in und um den sich zahlreiche Insekten und andere Kleintiere tummeln. Mit ihrer Hackschnitzelheizung liefern die Hubers Wärme für den gesamten Ortsteil aus erneuerbaren Energien. Sonstiges: Eine aktive Familie: Feuerwehr, Trachtenverein, Gartenbauverein und die Jagdgenossenschaft sind nur einige der Vereine, die sich über das Engagement der Hubers freuen.
Familie Holzner, 83093 Bad Endorf
     
Intro: 35 Milchkühe werden im bayerischen Bad Endorf von Familie Holzner versorgt. Holzners sind froh über die freie Zeiteinteilung, die der Beruf des Landwirts mit sich bringt und genießen die Vielfalt der Arbeiten im landwirtschaftlichen Betrieb. Der Hof mit insgesamt 18,9 ha Land wurde bereits um 1600 das erste Mal urkundlich erwähnt. Motivation: „Wir wollen die Kulturlandschaft erhalten und sind für einen gerechten Preis für die Milch. Die sternenfair-Milch erscheint uns passend, weil sie auch auf die gentechnikfreie Fütterung Wert legt.“ Umweltprojekt: Viele Maßnahmen der Holzners tragen zur Erhaltung einer gesunden Umwelt bei. Unter anderem ist da die Feuchtwiese oder der Obstgarten zu nennen. Auch die Bewirtschaftungsruhe ab 15.3. ist gut für die umliegende Natur. Sonstiges: Als Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Kirchenverwaltung hat Josef Holzner auch nebenher eine Menge zu tun.
Familie Bichler, 83093 Bad Endorf
     
Intro: Der Hof der Familie Bichler liegt nahe des schönen Simsees bei Bad Endorf. 27 Milchkühe werden von Wolfgang und Christine Bichler sowie den Schwiegereltern und den Kindern versorgt. In Aufzeichnungen erstmalig erwähnt wurde der Hof bereits 1750. Im Jahr 2005 wurde der Hof an Wolfgang Bichler Junior übergeben, der ihn seither nebenberuflich bewirtschaftet. Er schätzt dabei besonders seine Freiheit. Im Juli 2017 wurde der neue moderne, luftig-helle Laufstall bezogen. Motivation: „Weil ich für eine gentechnikfreie Produktion und regionale Vermarktung bin. Auch die faire Bezahlung der Landwirte spricht für die sternenfair-Milch.“ Umweltprojekt: Im Sommer dürfen die Milchkühe und Kalbinnen auf die Weide. Außerdem betreibt Wolfgang Bichler eine eigene Bienenhaltung und sorgt damit dafür, dass nicht nur Milch, sondern auch Honig fließt. Sonstiges: Fest steht: Die Bichlers sind auch ehrenamtlich sehr aktiv. Ob bei der Feuerwehr, in der Jungbauernschaft, bei den Waldbauern oder der Jagdgenossenschaft - nebenberufliches Engagement wird bei den Landwirten aus Bad Endorf groß geschrieben.
Familie Altenburger, 83098 Brannenburg
     
Intro: Der schöne Einödhof Eiblwies befindet sich seit 1428 in Familienbesitz. Florian und Marga Altenburger bewirtschaften den 70 Hektar Fläche umfassenden Hof und bauten 1996 einen modernen Laufstall für ihre 45 Milchkühe und das Jungvieh. Das Leben im Kreislauf der Natur, der Zusammenhalt der Familie mit mehreren Generationen unter einem Dach, der behutsame und artgerechte Umgang mit Tieren sowie das vielseitige und selbständige Arbeiten machen für Altenburgers den Reiz an der Tätigkeit als Landwirt aus. Die hohe Identifikation mit der heimatlichen Landschaft wurde und wird von Generation zu Generation weitergegeben. Motivation: Wir sind vom einzigartigen Konzept dieser eigenverantwortlichen Vermarktung - unabhängig von Molkereien und Handel - überzeugt, das Bewegung in den Milchmarkt bringt, von der langfristig alle Landwirte profitieren. Die sternenfair-Milch ist zukunftssichernd für den Fortbestand bäuerlicher Familienunternehmen. Umweltprojekt: Zum Umweltprojekt bei den Altenburgers in Eiblwies gehören die großen Streuobstwiesen ebenso wie der Weidegang aller Tiere auf hofnahen Flächen und das Beschicken der Almen mit dem Jungvieh. Hierdurch wird ein unverzichtbarer Beitrag zur Landschaftspflege geleistet. Sonstiges: Die Familie betreibt seit über 30 Jahren eine Pferdepension.
Familie Buchberger, 83098 Brannenburg
     
Intro: Nachdem der alte Hof der Buchbergers 1899 abbrannte, wurde er 1907 wieder errichtet. Heute umfasst der Hof rund 30 ha Fläche, die von Thaddäus Buchberger und seiner Ehefrau bewirtschaftet werden. Beide mögen ihren vielseitigen Beruf und den Umgang mit den Tieren. Motivation: „Aus Überzeugung von der Richtigkeit des Konzeptes, wegen der nachhaltigen Wirtschaftsweise und des fairen Milchpreises.“ Umweltprojekt: Familie Buchberger hat zwei große Flächen für Blühstreifen reserviert, in denen eine vielfältige Mischung Nahrung und Schutz für Insekten und andere Kleintiere bietet. Die Jungtiere der Buchbergers verbringen den Sommer über auf der Alm, auch ein Teil der Kühe kommt regelmäßig zum Weidegang nach draußen. Sonstiges: Bei Familie Buchberger kann man Urlaub auf dem Bauernhof machen und die herrliche Bergregion genießen.
Familie Breu, 83098 Brannenburg
     
Intro: Die Hofstelle wurde erstmals 1485 erwähnt. Hans Breu übernahm den schönen Bauernhof im Jahr 2004 vom Vater. Zusammen mit seiner Frau, den drei Kindern und den Großeltern bewirtschaften Breus rund 39 ha Land. Hans Breu ist überzeugt, „den schönsten Beruf überhaupt zu haben“ und meint damit nicht nur das Arbeiten in der Natur, sondern auch die abwechslungsreiche Arbeit sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Motivation: „Weil mich das einzigartige Konzept überzeugt hat. Der Konsens von Verbrauchern und Erzeugern ist richtungsweisend.“ Umweltprojekt: Die Weidehaltung von Milch- und Jungvieh gehört zum Umweltprojekt der Breus. Auch der Erhalt von 35 Obstbäumen ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt einer intakten und schönen Natur. Zurzeit legen Breus gerade eine 350 qm große Blumenwiese an. Sonstiges:
Familie Bauer-Zottnerhof GbR, 83112 Frasdorf
http://www.zottnerhof.de
     
Intro: Der Zottnerhof, ein 1965 errichteter Aussiedlerhof, umfasst 27 ha Fläche. Familie Bauer versorgt hier, südöstlich vom Ortskern Frasdorf, 30 Milchkühe. Die Bauers bezeichnen sich selbst als „Landwirte aus Leidenschaft“ und sagen, dass sie den „schönsten und abwechslungsreichsten Beruf haben, den es gibt“. Die Vorzüge dieser Arbeit benennt Herr Bauer: „Selbstständigkeit, Einheit von Arbeitsplatz, Heimat und Familie sowie die Vielseitigkeit." Motivation: „Wir finden es gut, dass die sternenfair-Milch die regionale Milchvermarktung stärkt – und zwar ohne Gentechnik. Es ist uns wichtig, umweltbewusst und tiergerecht ein gutes Produkt zu erzeugen. Bei der MVS Milchvermarktung bin ich als Beirat in alle wichtigen Entscheidungen in der Vermarktung eingebunden.“ Umweltprojekt: Jedes Jahr sät Familie Bauer eine Bienenweide mit über 30 verschiedenen Arten aus. Diese bleibt wenn möglich auch über den Winter stehen. Dort finden viele Vögel und andere Kleintiere Nahrung und Unterschlupf. Im Obstgarten der Bauers tummeln sich viele Bienen - so wird im Herbst aus dem eigenen Obst Saft gepresst. Den Sommer verbringt das Jungvieh auf der Weide. Der neue Außenklimastall wurde für besonders … Sonstiges: Der Zottnerhof gehört der Anbietergemeinschaft „Urlaub auf dem Bauernhof“ an. Seine Bewohner sind in vielen Vereinen und Organisationen aktiv. Die gesamte Familie Bauer ist Mitglied im Trachtenverein.
Familie Riepertinger, 83112 Frasdorf
     
Intro: Seit 1905 ist der "Ledererhof" im Familienbesitz. Er wird seit 1994 nun in der vierten Generation herkömmlich und nachhaltig bewirtschaftet. Josef und Gertraud Riepertinger betreuen im Schnitt 22 Milchkühe plus Nachzucht und bewirtschaften 19 ha Wiesen und Weiden - ein reiner Grünlandbetrieb, klein aber fein. Sie schätzen besonders das Arbeiten in der freien Natur und mit den Tieren. Die Selbständigkeit sowie die freie Zeiteinteilung, wenn es das Wetter erlaubt, gehören für das Ehepaar zu den Vorteilen an ihrem schönen Beruf Landwirt. Zwei Söhne helfen nach Möglichkeit fleißig mit. Motivation: "Unsere Vorstellung von Landwirtschaft steht im Einklang mit der Philosophie der sternenfair-Milch. Durch den fairen Milchpreis steigt die Wahrscheinlichkeit, weiterhin Milchviehhaltung betreiben zu können." Umweltprojekt: Das Jungvieh ist von Frühsommer bis Herbst auf der Weide. Die Tiere bekommen zum Gras und zur Grassilage das ganze Jahr über Raufutter in Form von Heu oder Grummet. Eine Blumenwiese wird seit 10 Jahren später im Jahr gemäht und von Hand bearbeitet, eine andere seit mehr als 70 Jahren. Die schonende und nachhaltige Bewirtschaftung schafft Lebensraum für viele Insekten und Vögel. Jährlich verlassen dutzende … Sonstiges:
Familie Paul, 83115 Neubeuern
http://www.niederauer-hof.de
     
Intro: Familie Paul gefällt das Arbeitsumfeld in der Natur und dass sie immer wieder vor neue Aufgaben und Herausforderungen gestellt werden. Der bereits seit 1882 bestehende Hof wird seit 1782 unter dem Familiennamen Paul geführt. Die Eltern, vier Kinder und die Oma pflegen die 30 Milchkühe und sorgen dafür, dass 26 ha Fläche bewirtschaftet werden. Motivation: „Die lange Tradition unseres Hofes hat sicher unsere Einstellung zur Nachhaltigkeit geprägt. Ob die Auswahl der Handwerker oder der Einkauf für unsere Familie - Regionalität ist für uns schon immer ein wichtiges Kriterium. Aus diesem Grund ist für uns die sternenfair-Milch die logische Konsequenz.“ Umweltprojekt: Seit zwei Jahren setzt die Familie verstärkt auf die Fütterung von frischem Gras und Heu zum Wohle der Gesundheit ihrer Kühe. Natürlich gehören unter anderem auch Streuobstwiesen zu ihrem Umweltprojekt. Sonstiges: Die Pauls bieten auf ihrem Hof Urlaubsgästen die Möglichkeit, sich inmitten der Natur vom Alltag zu erholen und Kraft zu tanken. Gerne bekommen die Gäste Einblick in die Lebens- und Arbeitsweise auf dem Bauernhof.
Familie Scherer, 83115 Neubeuern
Familie Scherer - Bienenweide     
Intro: Seit 1663 in Familienbesitz, umfasst der Hof der Scherers mittlerweile 42 ha Land. Wolfgang Scherer und seine Mutter Amalie versorgen gemeinsam 40 Milchkühe. Trotz der harten Arbeit genießen sie die Möglichkeit der Selbstständigkeit. Motivation: „Wir denken, dass wir dank des fairen Milchpreises das Überleben unseres Hofes sichern können.“ Umweltprojekt: Das Jungvieh kommt im Sommer auf Alm und Weide. Die Kühe können das ganze Jahr über, bei Bedarf, ins Freie. Sonstiges: Seit 2018 engagiert sich Wolfgang Scherer als Beirat bei der MVS Milchvermarktung. Ein einzigartiges Hobby seiner Mutter Amalie ist es, aus der guten sternenfair-Butter wunderschöne, filigrane Figuren zu formen (siehe Foto).
Familie Heibler, 83115 Neubeuern
     
Intro: Der Bichelbauerhof ist in Einzellage ca. 1 km vom Dorf entfernt und wurde 1485 erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1790 ist der Familienname Heibler jetzt in der siebten Generation bestehend (die Achte liegt bereits in der Wiege). Der Hof mit 20 ha Land und 22 Milchkühen wird seit der Übergabe 2003 an den jetzigen Besitzer Sebastian Heibler jun. im Nebenerwerb geführt. Er schätzt dabei besonders die Gewissheit, gesunde Lebensmittel für die Mitmenschen in der Region zu erzeugen. Motivation: "Wir wollen unsere gute gentechnikfreie Milch zu einem fairen Preis in der Region vermarktet wissen und für unsere Arbeit gerecht entlohnt werden." Umweltprojekt: Das Jungvieh der Heiblers darf von April bis November auf die Weide. Außerdem gehört die Pflege des Obstgartens und die Feuchtwiese zu ihren Umweltprojekten. Als nächsten Schritt planen die Heiblers eine Hackschnitzelheizung. Sonstiges: Sebastian Heibler spielt leidenschaftlich im Theater des Trachtenvereins Altenbeuren und engagiert sich in örtlichen Vereinen.
Familie Fritz, 83115 Neubeuern
     
Intro: Der Heisimpl-Hof liegt ca. 1 km außerhalb von Altenbeuern und wird von Georg & Theresia Fritz seit 1992 bewirtschaftet. Das erste Mal wurde der Hof 1530 urkundlich erwähnt. Aktuell werden 65 Milchkühe mit Nachzucht im Laufstall gehalten. Motivation: "Uns überzeugt die regionale Vermarktung unserer nachhaltig erzeugten Milch. Die Kunden bekommen komplett gentechnikfreie Produkte und wissen zudem noch wo’s herkommt. Durch eine faire Preiskalkulation bekommen auch wir Bauern einen angemessenen Preis." Umweltprojekt: Die Familie Fritz hat über den gesamten Sommer mehrere Blühstreifen für Bienen gesät, die nicht abgemäht werden. Außerdem wird 1 ha Schilfgras im Naturschutzgebiet gepflegt. Im hofeigenen Bienenhäuschen produziert die Familie zudem ihren eigenen Honig. Sonstiges: Seit 2018 engagiert sich Georg Fritz als Beirat bei der MVS Milchvermarktung. Die ganze Familie ist in verschiedenen Ortsvereinen wie dem Trachtenverein und der Feuerwehr aktiv und als Kanonier übernimmt Georg eine weitere wichtige Aufgabe im Ort.
Familie Ettenhuber, 83125 Eggstätt
     
Intro: Der Hof von Josef Ettenhuber liegt im schönen Chiemgau, mitten im Biotop-Verbund Eggstätter-Hemhofer Seenplatte. Dort arbeiten drei Generationen der Familie Ettenhuber Hand in Hand. 1993 übernahm der Milchbauer den Betrieb von seinen Eltern. 2003 bauten Sepp und Rosi Ettenhuber einen neuen Milchvieh-Laufstall, um die Tiere artgerecht halten zu können. Dieser wurde 2009 für das Jungvieh erweitert. Die Selbständigkeit, zusammen mit abwechslungsreicher Arbeit mit Tieren und der Natur, gefällt den Ettenhubers besonders an ihrer Tätigkeit. Motivation: "Wir wollen für unsere gesunde, gentechnikfrei, hochwertig erzeugte Milch eine gerechte Entlohnung, also einen "fairen" Milchpreis erzielen." Umweltprojekt: Zum Wohle der Natur pflegt Familie Ettenhuber eine Streuobstwiese sowie einige Obstbäume. So leisten sie einen wertvollen Beitrag für die heimische Flora und Fauna. Sonstiges: Sehr aktiv ist Josef auch in seiner Freizeit. In der Eggstätter Wassergenossenschaft sitzt er im Aufsichtsrat, bei den Jungschützen engagiert er sich als Fähnrich. Auch im Sport-und Trachtenverein sowie der Feuerwehr ist er Mitglied.
Familie Hötzelsperger, 83209 Prien am Chiemsee
     
Intro: Wunderschön, in der Nähe des Chiemsees, befindet sich der 19 ha große Hof der Hötzelspergers. Klara, Peter und vier Kinder kümmern sich unter anderem um etwa 30 Milchkühe. Die erste Erwähnung fand der Hof bereits im Jahr 1446. Seit 1840 ist das Land im Besitz der Familie Hötzelsperger. „Kreativität, die selbstständige Arbeitseinteilung sowie die Aufgabe etwas Lebenswichtiges zu erzeugen“ ist für Peter Hötzelsperger seine Motivation. Motivation: „Es ist an der Zeit, dass Milch mehr Wertschätzung erfährt. Die sternenfair-Milch beginnt ihre Kalkulation beim Erzeuger. Das finden wir vernünftig und gerecht.“ Umweltprojekt: Neben dem Streuobstgarten, einer Streuwiese und teilweiser Weidehaltung, haben die Hötzelspergers die Waldränder mittels Pflanzung von Kirsch- und Lindenbäumen bienenfreundlich gestaltet. In der Streuwiese sind neben vielen weiteren Arten unter anderem die selten werdende Sumpfdotterblume und Schlüsselblumen heimisch. Sonstiges:
Familie Thomas, 83253 Rimsting
     
Intro: Seit 1659 ist der Hof der Thomas in Familienbesitz. 2004 übernahm ihn Stefan von seinem Onkel. Seither bewirtschaften er, seine Frau und seine Kinder 35 ha Land. Motivation: „Ich mache mit, um gegen den aussichtslosen Milchpreis zu kämpfen und für meine Kinder eine Zukunft als Landwirt zu ermöglichen.“ Umweltprojekt: Mit einem herrlichen Obstgarten von 3000 qm, Almvieh und einer Kalbinnenweide sowie einem Hektar Streuwiese, die erst spät gemäht wird, hat Familie Thomas die Kriterien der Umweltschutzprojekte für die sternenfair-Milch absolut erfüllt. Im Herbst 2018 wird zusätzlich noch eine Hecke mit Winterlinden gepflanzt. Diese blühen bis in den Juli hinein und sind eine hervorragende Nektarquelle für Bienen. Sonstiges:
Familie Oberloher, 83253 Rimsting
http://www.lamplhof.de
     
Intro: Der Lamplhof liegt auf der Ratzinger Höhe, zwischen Chiemsee und Simsee. Seit 1818 ist der Hof in Familienbesitz. Mit der Hofübernahme von den Eltern 1989 modernisierte Georg Oberloher auch den Stall, baute Fahrsilos und renovierte das Wohnhaus. Motivation: "Ich hoffe mit dem Anforderungsprofil der sternenfair-Milch kostendeckend produzieren zu können." Umweltprojekt: Zur Betriebsfläche von Familie Oberloher gehören auch schwierige Hanglagen. Diese werden in zeitaufwendiger Handarbeit erst später im Jahr gemäht. Obst und Saft werden aus dem eigenen Obstgarten gewonnen. Seit einiger Zeit gibt es auf dem Hof auch zwei Bienenvölker, die nun fleißig mit für die Bestäubung sorgen. Sonstiges: Georg Oberlohers Passion ist der Fußball. Seine Ehefrau liebt lange Spaziergänge mit der Labrador-Hündin Lina.
Familie Böck, 83253 Rimsting
http://www.oberhamberg.de
     
Intro: Der Einödhof Oberhamberg dürfte um 900 bis 1100 gegründet worden sein. Im Laufe der Jahre änderte sich die Wirtschaftsform des Hofes immer wieder, bis schließlich 1978 die Milchviehhaltung wieder begonnen wurde. 1991 wurde ein Rinderlaufstall gebaut. Heute arbeiten Andreas und Christine Böck mit den (Schwieger-)Eltern Elisabeth und Johann Heubl auf dem Hof. Motivation: „Wir setzen uns schon seit Jahren für die Belange der Milchbauern ein. Mit der sternenfair-Milch verwirklicht sich ein Ziel unseres Einsatzes, nämlich die Systemveränderung.“ Umweltprojekt: Die Böcks haben mehrere Umweltprojekte: Die Jungrinder werden von Frühjahr bis Herbst auf der Weide gehalten. Außerdem pflegt die Familie eine Mooswiese und hat ein Waldstück mit Wildkirschen aufgeforstet. Die Wildkirsche blüht im April/Mai ausgiebig für Bienen und andere Insekten, an den roten Früchten dann erfreuen sich Vögel, aber auch Eichhörnchen und Mäuse. Seit 2013 gibt es auf dem Hof eigene … Sonstiges: Christine Böck züchtet nebenher Shetlandponys. Zudem nehmen die Böcks mit ihrem Ponygespann seit über 30 Jahren an dem traditionellen Leonhardiritt in Greimharting teil. Auch in der Feuerwehr, im Trachten- und Schützenverein sind die Böcks aktiv.
Familie Plank, 83254 Breitbrunn am Chiemsee
     
Intro: Der schöne Hof im Chiemgau wird seit 1800 von der Familie Plank geführt. Heute bewirtschaftet Peter Plank gemeinsam mit seiner Ehefrau und dem Sohn, der derzeit noch eine landwirtschaftliche Ausbildung absolviert, einen 93 Hektar großen Hof mit 79 Milchkühen. Nachdem er den Betrieb 1996 übernahm gründete er 1997 gemeinsam mit seiner Frau eine GbR und baute einen Milchviehlaufstall. 2002 erfolgte der Bau einer Biogasanlage. Verschiedene Faktoren machen für Familie Plank das bäuerliche Leben so wertvoll. Dazu gehören die Verbindung von Familie und Beruf, zu Natur und Vieh, selbstständiges Arbeiten verknüpft mit unternehmerischem Denken sowie die generelle Freude an der Landwirtschaft. Motivation: „Unsere hochwertigen Nahrungsmittel dürfen nicht billigst verramscht werden. Die Verbraucher müssen aufgeklärt werden, damit unsere Milch nach Vollkosten und nicht nach dem berechnet wird, was uns die Molkerei übrig lässt." Umweltprojekt: Bei Familie Plank stehen 4,45 ha Mooswiesen unter Vertragsnaturschutz. Hier werden genaue Schnittzeitpunkte berücksichtigt. Das Schnittgut wird als Einstreu für Kälber- und Abkalbeboxen verwendet. Sonstiges: Seit acht Jahren ist Peter Plank Mitglied der katholischen Kirchenverwaltung in Eggstätt. Auch ist er Gründungsmitglied der Breitbrunner Goaßlschnalzer und seit 25 Jahren als Feuerwehrler aktiv. Bei den Breitbrunner Bulldogfreunden (Oldtimerverein) ist er ebenfalls Gründungsmitglied.
Familie März, 83623 Dietramszell
     
Intro: Der Hof der Familie März "beim Bau'r von Steinsberg" wurde im Jahr 1288 erstmals erwähnt. Bis 1803 war er in Klosterbesitz. Im Jahr 1671 und 1860 brannte der Hof ab und wurde anschließend immer wieder aufgebaut. Seit 1991 bewirtschaften Hubert März und seine Frau Klara den Betrieb. Wie auch andere Milchlieferanten schätzt Hubert März an seinem Beruf besonders die Arbeit mit den Tieren und der Natur. Viele verschiedene Berufszweige finden in der Arbeit als Landwirt Anwendung. Die Erzeugung von qualitativ hochwertigen und natürlichen Lebensmitteln ist sein Ansporn. Motivation: "Wie es der Name schon sagt: Fair zum Verbraucher, da er beste Qualität bekommt und fair zum Bauern, da er einen gerechten Preis erzielt und somit seine Landwirtschaft und die Kulturlandschaft erhalten kann. Ein weiterer Aspekt, der für uns sehr wichtig ist, lautet "gentechnikfrei"." Umweltprojekt: Die Milchkühe und Jungrinder verbringen die geeigneten Monate auf der Weide. Auch pflegen Klara und Hubert März 6.000 qm Biotop und einen Hektar Streuwiese, der erst später im Jahr gemäht wird. Die Familie erhält sowohl eine Hecke mit Weißdorn und Schlehen, die zu den wichtigsten Wildsträuchern für Insekten gehören, als auch einen großen Obstgarten mit über 30 Bäumen. Ebenso legen sie Wert auf eine … Sonstiges: Ehrenamtlich engagiert sich die Familie bei der Feuerwehr, im Trachtenverein sowie im Schützenverein.
Familie Sappl, 83627 Warngau
     
Intro: Das Motto des Hofes von Johann Sappl: „Hier helfen alle mit“. Neben Johann und seiner Ehefrau Angelika sind auch die Eltern von Johann auf dem 20,4 ha großen Hof tätig. Seit Generationen ist der Bauernhof in Familienbesitz und das Ehepaar mag seinen Beruf aus vielerlei Gründen: Die Selbstständigkeit, die flexible Zeit- und Arbeitseinteilung sowie das Weiterführen von Traditionen und Bräuchen sind nur ein paar Vorteile, die aus ihrer Sicht für das Milchbauerndasein sprechen. Motivation: „Es ist schlichtweg eine gute Sache für ehrliche Arbeit, artgerechte Tierhaltung und gentechnikfreie, gute Qualität einen kostendeckenden Milchpreis zu bekommen.“ Umweltprojekt: Die Kühe der Familie Sappl stehen Tag und Nacht auf der Weide und können sich unter anderem unter den Obstbäumen das frische Gras schmecken lassen. Sonstiges: Das Ehepaar ist Mitglied im Trachten – und Veteranenverein und Johann Sappl ist Vorstand im Wasserbeschaffungsverband.
Familie Obermüller, 83646 Bad Tölz
     
Intro: "Milch- und Forstwirtschaft" lauten die beiden Betriebszweige des Ehepaares Obermüller. „Wir mögen die Arbeit mit der Natur, die hohe Flexibilität und den Umgang mit den Tieren“, so Sebastian Obermüller über die Vorteile des landwirtschaftlichen Alltags. Motivation: „Wir sind vom Konzept der sternenfair-Milch überzeugt. Sie ist derzeit die einzig wirklich faire Vermarktung des hochwertigen Nahrungsmittels Milch.“ Umweltprojekt: Die Kühe und das Jungvieh sind bei Familie Obermüller den ganzen Sommer über draußen auf der Weide. Der Betrieb bewirtschaftet 30 Hektar Grünland ohne Mineraldünger und ohne Flächenbehandlung. Die Familie pflegt außerdem eine artenreiche Streuwiese, die mit dem Messerbalken gemäht wird, sowie einen großen Obstgarten. Sonstiges:
Familie Demmel, 83666 Waakirchen
http://www.demmel-oberriedbauer.de
     
Intro: Seit 1870 ist der Hof in der sechsten Generation in Familienbesitz. Stall und Tenne wurden 1911 errichtet, das Wohnhaus 1927 neu gebaut. Seit 1977 vermieten Demmels Ferienwohnungen. Der Aspekt der Familienfreundlichkeit ist den Demmels an ihrem Beruf besonders wichtig: „Beide Elternteile können die Entwicklung der Kinder miterleben. Kinder und Arbeit lassen sich in der Landwirtschaft gut verbinden. Und unsere Kinder lernen den Wert der Natur zu schätzen." Motivation: „Um den Fortbestand und das Überleben unseres Hofes zu sichern, benötigen wir einen fairen Milchpreis. Außerdem möchten wir, dass unsere Kinder mit dem Hof eine Zukunft haben. Zudem ist uns die Regionalität der sternenfair-Milch wichtig.“ Umweltprojekt: Kühe und Jungvieh genießen bei Familie Demmel Weidegang. Die Familie pflegt eigene Bienenvölker, eine Vogelschutzhecke sowie Uferrandstreifen. Die gesamten Grünlandflächen werden extensiv genutzt. Dazu gehören mehrere Teilflächen mit spätem Schnittzeitpunkt sowie eine Streuwiese. Sonstiges: Er ist unter anderem Fähnrich im TV Gmund, Schnapsbrenner und aktiver Feuerwehrler – Leonhard Demmels Hobbys sind äußerst abwechslungsreich.
Familie Reiter, 83677 Reichersbeuern
     
Intro: Der Hof der Reiters kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die bis ins Jahr 1648 reicht. Damals wurde der Bauer Georg Reiter das erste Mal schriftlich erwähnt. Seit 1905 ist nun also Georg Reiter (mittlerweile in der vierten Generation) Betriebsleiter des Hofes. Seine Ehefrau und er freuen sich über den ständigen Kontakt zur Familie, der durch die Arbeit gewährleistet ist. Zudem schätzen sie die Abwechslung bei der Arbeit und im Jahreskreislauf. Motivation: „Das ganzheitliche Konzept hat uns überzeugt. Somit ist absolute Nachhaltigkeit gewährleistet, was auch unseren Nachfahren von Nutzen sein wird." Umweltprojekt: Neben dem Kulturlandschaftsprogramm setzt sich die Familie für eine intakte Umwelt ein. Die "Radlwies" wird nur einmal jährlich Ende Juli gemäht und das Heu an Kühe und Jungvieh gefüttert. Für den besonderen Artenreichtum wurde diese Fläche 2017 bei den Wiesenmeisterschaften ausgezeichnet. Sie beherbergt viele seltene und gefährdete Arten, z.B. die Schwarzwurzel, Buschnelke, Färberscharte. Die Familie … Sonstiges: Viele Posten in zahlreichen Vereinen und Genossenschaften lassen Georg Reiter keine Langeweile spüren: Unter anderem ist er Bergwegevorstand und Vorstandsmitglied der Waldgenossenschaft.
Familie Bichlmair, 83677 Reichersbeuern
     
Intro: Junior und Senior Bichlmair betreiben den rund 40 ha großen Bauernhof, zum bayerischen Reichersbeuern gehörend, gemeinsam. Sie schätzen die Arbeit in der freien Natur und das Privileg, das ganze Jahr über mit der Natur verbunden zu sein. 27 Kühe sind von den Bichlmairs zu versorgen. Motivation: Beide Bichlmaiers sind sich einig: „Es ist ein gutes Gefühl sein eigener Herr zu sein. Dass wir einen fairen Milchpreis erhalten, ist für die Nachhaltigkeit sehr wichtig.“ Umweltprojekt: Der Hof der Bichlmairs liegt auf einem „naturbenachteiligten“ Gebiet. Für die Pflege der Steilflächen sorgen Schafe und Jungvieh. Auch die Kühe verbringen den Sommer über draußen auf der Weide. Außerdem bewirtschaften die Bichlmairs Grünlandflächen mit späterem Schnittzeitpunkt sowie einen Obstgarten und 22 Hektar Wald. Sonstiges: Josef Bichlmair Senior agiert mittlerweile schon 33 Jahre als Vorstand beim örtlichen Männergesangsverein. Auch sein Sohn ist sehr aktiv: er ist Fahnenträger bei der Freiwilligen Feuerwehr, Trommler beim Spielmannszug und Mitglied der Kirchenverwaltung.
Familie Andrä, 83703 Gmund
     
Intro: Ganze 75 Milchkühe sind im bayerischen Gmund von den Andräs zu versorgen. Der Lohn der harten Arbeit besteht für die Familie aus den Vorzügen des landwirtschaftlichen Lebens: Die Selbstständigkeit, die Einheit von Arbeitsplatz, Heimat und Familie sowie die Vielseitigkeit des Berufes.  Motivation: „Ein fairer Umgang mit unseren Flächen und Tieren ist Grundvoraussetzung, um auch zukünftigen Generationen eine Chance zu geben. Da die sternenfair-Milch ein fairer Handel zwischen Erzeuger und Verbraucher ist und dieses nachhaltige Wirtschaften honoriert, sind wir dabei." Umweltprojekt: Herr Andrä beschreibt sein Umweltschutzprojekt so: "Unser Feuchtgebiet umfasst ca. 2500 Quadratmeter und wird einmal im Jahr gemäht. Die Arbeit wird größtenteils von Hand erledigt. Das sogenannte Moos bietet einen Rückzugsraum für Tiere und es wachsen dort seltene Pflanzen." Zudem betreut die Familie ein Bienenhaus mit drei Völkern und einen großen Obstgarten. Sonstiges: Sebastian Andrä ist nebenher ehrenamtlich aktiv, als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und bei der Maschinengenossenschaft sowie dem Maschinenring.
Familie Unkelbach, 85599 Hergolding
Familie Unkelbach  Hofschild Familie Unkelbach  Mischfruchtanbau Erbsen Gerste Leindotter Weißklee 
Intro: Der Hof der Unkelbachs wurde 1937 durch Adolf Geiger gekauft. Seinen Namen „Geiger-Hof“ hat er seitdem behalten. 1992 wurde der Milchviehlaufstall neu gebaut und die Anzahl der Milchkühe und des Jungviehs erhöht. 2009 erweiterten die Unkelbachs den Hof um einen Stall, in dem die Kühe, welche sich in der Trockenstehphase befinden, auf Stroh stehen können. Mittlerweile zählen sie 55 Milchkühe. Walter Unkelbach bezeichnet seine Arbeit „als den schönsten und vielseitigsten Beruf, den es gibt.“ Weiter sagt er: „Wir arbeiten direkt in der Natur und mit unseren Tieren. Wir sind technisch und kaufmännisch gefordert. Wir leben direkt an unserem Arbeitsplatz. Es gibt wohl kaum einen anderen Beruf, in dem Familie und Arbeit besser zu vereinbaren sind, als die Landwirtschaft. Der bäuerliche Familienbetrieb ist das soziale Idealbild für unsere Gesellschaft.“ Motivation: „Viele Verbraucher fragen uns, welche Milchprodukte sie kaufen können, um die Landwirte zu unterstützen. Bislang gab es keine eindeutige Antwort, weil aufgrund der schlechten Kennzeichnung nicht ersichtlich war, woher die Milch stammt. Es wurde nur gesagt, wo sie verpackt wurde. Bei der sternenfair-Milch ist das anders. Man kann erkennen, aus welchem Bundesland sie stammt. Außerdem wissen die Verbraucher, dass den Landwirten garantiert ein fairer Milchpreis bezahlt wird." Umweltprojekt: Familie Unkelbach fördert den Erhalt einer intakten Natur u.a. mit einem vielfältigen Obstgarten. Außerdem geht es ihnen um den Aufbau einer nachhaltigen Bodenfruchtbarkeit: Sie setzen keinen Mineraldünger ein und verzichten weitestgehend auf chemischen Pflanzenschutz. Unkelbachs stellen Jägern einen Wildacker zur Verfügung. Eine Schutzhecke ist ebenfalls vorhanden. Neben vielen weiteren Maßnahmen zum … Sonstiges: Walter Unkelbach ist an Aktivität kaum zu übertreffen: Als Beirat der MVS Milchvermarktungs-GmbH setzt er sich vehement für die Milchbauern ein. Außerdem ist er Mitglied bei der Interessengemeinschaft Gesunde Tiere sowie Mitglied im Verein Freie Bauern e.V. Auch die Freiwillige Feuerwehr, der Schützenverein und sogar die Maibaumfreunde freuen sich über das Engagement des umtriebigen Landwirts aus Hergolding.
Familie Höher, 85614 Kirchseeon
     
Intro: Neben Sebastian und Hildegard Höher engagieren sich die drei Söhne Sebastian, Jakob und Florian auf dem Hof. „Soweit möglich, helfen die drei bei der Stallarbeit fleißig mit“, lobt ihr Vater sie. Auch der 86-jährige Opa schaut ab und zu nach dem Rechten im Stall. „Uns gefallen die abwechslungsreichen Aufgaben“, sagt Sebastian Höher „und die selbstständige Zeiteinteilung lässt uns Zeit, um mit der Familie zusammen zu sein.“  Motivation: „Es ist ein tolle Sache, dass sich die MVS Milchvermarktung für die Milchlieferanten einsetzt, sodass wir einen fairen Milchpreis erhalten.“ Umweltprojekt: Ein hoher Kleeanteil im Grünland trägt zur gesunden Struktur des Bodens bei und schafft eine optimale Versorgung der Tiere mit Eiweiß und essenziellen Nährstoffen. Alle Kleearten bieten außerdem viel Nektar für Bienen. Familie Höher besitzt einen Obstgarten in dem Schafe grasen, Enten und Hühner leben. Die ganze Familie lebt größtenteils von ihrem Gemüsegarten. Sebastian Höher ist gleichzeitig Forstwirt. … Sonstiges:
Familie Göttner, 85646 Anzing
     
Intro: Am Rande des Ortsteils Obelfing liegt der Hof von Familie Göttner. Er ist bereits seit vielen Generationen in Familienbesitz und wird derzeit von der Landwirtsfamilie im Nebenerwerb geführt. Der Landwirt schätzt an seinem Beruf besonders den Umgang mit den Tieren und die Tätigkeiten in der Natur, seien es die Feldarbeiten oder auch die Betreuung seiner Bienenvölker. Motivation: "Wegen des fairen Milchpreises und wir sind von den Kriterien des sternenfair-Konzeptes überzeugt, besonders die bienenfreundliche Bewirtschaftung liegt uns am Herzen." Umweltprojekt: Die eigenen Bienenvölker haben ihren Platz direkt am Laufstall. Von dort aus können sie zum Beispiel im großen Obstgarten auf Nahrungssuche gehen. Durch abgestufte Grünlandnutzung fördert Familie Göttner ökologisch wertvolle Flächen. Außerdem ist das Jungvieh den Sommer über auf der Alm. Sonstiges:
Familie Manuela & Hermann Immler, 87471 Durach
     
Intro: In der malerischen Landschaft des Allgäuer Voralpenlandes steht seit 1640 der Hof der Familie Immler. Im Jahre 1900 wurde er vom Urgroßvater erworben und Anfang 2005 in der 4. Generation von Manuela und Hermann Immler übernommen. Sie leben dort mit ihren drei Kindern, die in der ländlichen Idylle aufwachsen dürfen, und 70 Milchkühen. Die Immlers verbringen gerne den Arbeitsalltag im Kreise der Familie. Der Umgang mit den Tieren und der Natur ist ihnen ebenso wichtig, wie unternehmerischer Erfolg. Motivation: "Wir möchten, dass Landwirte die Möglichkeit haben, von ihrer Milch leben zu können. Keine andere Molkerei unterstützt eine nachhaltige Hofbewirtschaftung oder fördert die GVO-freie Fütterung in diesem Maße." Umweltprojekt: Familie Immler pflegt eine Feuchtwiese ohne Düngung und Pflanzenschutz, die nur zweimal im Jahr gemäht wird. Feuchtwiesen zählen zu den artenreichsten Biotopen in Mitteleuropa. In den geeigneten Monaten vom Frühjahr bis zum Herbst steht eine Fläche als Weide für die Jungtiere zur Verfügung. Sonstiges: Manuela Immler ist seit über 25 Jahren aktives Mitglied bei der Musikkapelle. Hermann Immler arbeitet seit über 10 Jahren ehrenamtlich bei der katholischen Kirchenverwaltung. Aktiv ist er auch in der örtlichen Feuerwehr und als Fähnrich der Musikkapelle.
Familie Kiechle, 87471 Durach
http://www.erlebnishof-kiechle.de
     
Intro: Im Oberallgäu bewirtschaften Katharina und Herbert Kiechle ihren Betrieb in vierter Generation. Sie haben Freude an der Arbeit mit ihren Tieren und der Natur. Das selbstständige, abwechslungsreiche Schaffen gemeinsam mit der Familie ist ihnen wichtig. Auf dem schönen Hof kann man auch Urlaub machen. Motivation: "Wir wollen unsere Zukunft selber in die Hand nehmen und uns von der Ablieferungsmentalität abgrenzen. Durch die eigene Marke "sternenfair" sind wir näher am Verbraucher. Wir sind gerne bei Verkostungen oder anderen Veranstaltungen mit dabei und bieten auf unserem Erlebnis-Hof an, Tiere und Natur hautnah zu erleben." Umweltprojekt: Familie Kiechle hat rund um den Hof eine herrliche Kurzrasenweide. Dort können die Kühe nach Lust und Laune grasen, sich in den Schatten der Hecken und Bäume stellen oder in den Stall gehen. Auch betreiben Kiechles eine zentrale Hackschnitzelheizung sowie eine Photovoltaikanlage. Sonstiges: Katharina Kiechle engagiert sich aktiv im Pfarrgemeinderat. Herbert Kiechle setzt sich im Gemeinderat als Vorstand der VZ6 ein. Den Eheleuten ist es ein großes Anliegen sich aktiv und engagiert im Gemeindeleben einzubringen.
Familie Martin, 87600 Kaufbeuren-Kemnat
     
Intro: 1874 wurde der schöne Hof der Martins von Michael Merk erbaut. 1901 kaufte Andreas Knoller den Hof ab und übergab ihn an Eduard Knoller. In den Besitz der Familie Martin ging der Bauernhof in Kaufbeuren 1964. Bis 1999 leiteten die Eltern von Bernhard Martin den 57 ha großen Bauernhof. Seither ist Bernhard Martin als Betriebsleiter für knapp 70 Milchkühe verantwortlich. Seine Ehefrau Panja, die Eltern, die drei Kinder sowie ein Lehrling gehen ihm zur Hand. Die gesamte Familie genießt den Umgang mit ihren Tieren und schätzt die „Arbeit in der schönen Natur“. Für sie steht fest „Arbeit und Familie gehören zusammen!“ Motivation: „Wir wollen den Verbrauchern ein regionales, hochwertiges Produkt anbieten. Zu einem fairen Preis für Landwirt und Konsument. Wir erhoffen uns eine höhere Wertschöpfung für unsere Milch.“ Umweltprojekt: Die Martins übertreffen das von sternenfair geforderte Umweltprojekt bei weitem: Streuobstwiesen mit 36 alten Obstbäumen, Weidegang für die Jungrinder und Milchkühe sowie die Teilnahme am Bayerischen Kulturlandschaftsprogramm sind nur einige Maßnahmen, mit denen die Milchbauern etwas für den Erhalt einer intakten Umwelt tun. Weiterhin werden 5 Hektar Grünland erst ab dem 01. Juli gemäht, so dass auf diesen … Sonstiges: Alle Martins sind in ihrer Freizeit aktiv. Das wohl „leiseste“ Hobby hat Christl Martin, die beim örtlichen Theaterverein als Souffleuse für die richtigen Worte sorgt. Bei Manfred Martin kann es teilweise etwas lauter zugehen, denn er ist passionierter Jäger.
Familie Steuer, 87600 Kaufbeuren-Kemnat
     
Intro: Seit 1934 ist der 65 ha große Hof in Familienbesitz, wobei er 1986 nach Kemnat umgesiedelt wurde. Seit 2001 verwalten Thomas und Birgit Steuer den schönen Bauernhof, auf dem insgesamt 60 Milchkühe leben. Kinder und Eltern der beiden „Landwirte aus Leidenschaft“ helfen stets mit. Wie die meisten sternenfair-Milch-Bauern schätzen auch die Steuers das selbstständige Arbeiten in der Natur und den Umgang mit den Tieren. Motivation: „Damit die Wertschöpfungskette, vom Landwirt bis zur Ladentheke, transparenter wird. Und um einen fairen Preis für unser Produkt zu erzielen. Das Konzept von sternenfair legt, wie wir, großen Wert auf eine nachhaltige Landwirtschaft.“ Umweltprojekt: Das Umweltprojekt der Steuers dreht sich ganz um die Viehhaltung: "Unser Jungvieh darf im Sommer die Weidehaltung genießen", erklärt Thomas Steuer, "und die Kühe bekommen im Spätsommer und Herbst freien Auslauf auf der Weide." Außerdem pflegt die Familie einen Obstgarten mit alten Baumsorten. Sonstiges: Auch in ihrer Freizeit sind die Steuers aktiv. Als Mitglied in der Kirchenverwaltung sowie im Theaterverein engagieren sie sich ehrenamtlich.
Familie Ellenrieder, 87600 Kaufbeuren
     
Intro: Mit 70 Milchkühen gehört der Hof von Familie Ellenrieder zu den großen sternenfair-Milch-Betrieben. Martin und Ingrid Ellenrieder sind seit 1996 als Betriebsleiter tätig. Zusätzliche Unterstützung erfahren sie von Martins Eltern. Und sie sind sich einig: „Die Zusammenarbeit mit der Familie“ ist ein täglicher Anreiz für die Bauern aus Kaufbeuren. Zudem schätzen sie das selbstständige, abwechslungsreiche Arbeiten mit und in der Natur. Getreu dem Motto „Stillstand ist Rückschritt“ investieren sie stetig in die Entwicklung des Hofes. Erst 2006 bauten die Ellenrieders einen neuen Laufstall für die 70 Kühe und vergrößerten sich auch flächenmäßig. Motivation: „Wir wollen neue Wege gehen! Durch die sternenfair-Milch sind wir mit dem Verbraucher stärker verbunden und erhalten für unsere hochwertigen Milchprodukte einen fairen Milchpreis.“ Umweltprojekt: Das Wichtigste ist den Ellenrieders eine artgerechte Haltung ihrer Tiere. So werden die Jungtiere das ganze Jahr ausgetrieben und die Milchkühe können im Sommer das frische Gras beim Weidegang genießen. Schon im Jahr 2000 haben die Ellenrieders auf „Extensivierung" umgestellt, also auf eine umweltgerechtere Art der Landwirtschaft. 10 Hektar Wiesen werden zum Schutz von Bienen und anderen Kleintieren später … Sonstiges: Als Mitglied im Naturschutzbeirat Kaufbeuren ist Martin Ellenrieder auch in seiner Freizeit äußerst aktiv. Seine Frau Ingrid engagiert sich zudem als Ortsbäuerin in Oberbeuren. Mit weiteren Posten wie „Kassierer der Jagdgenossenschaft“ oder „Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr“ zeigen die Ellenrieders großes privates Engagement innerhalb der Gemeinde.
Familie Frommknecht, 87616 Marktoberdorf
     
Intro: Das Betriebsleiterehepaar versorgt unter Mithilfe ihrer Kinder 55 Milchkühe. Den Betrieb übernahmen sie 1986. Damit ist der Hof bereits in der 5.Generation im Besitz der Frommknechts. Die Selbstständigkeit und das Arbeiten in der Natur geben die Landwirte als große Vorteile ihres Berufes an. Motivation: „Um eine gerechte Entlohnung für die geleistete Arbeit zu erhalten und den Hof auch in Zukunft bewirtschaften zu können.“ Umweltprojekt: Mit der Mahd (also dem Mähen) von Streuwiesen leisten die Frommknechts einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung ökologisch intakter Feuchtflächen. Sonstiges:
Familie Babel, 87616 Wald
http://www.berghof-babel.de
     
Intro: Der schöne „Berghof Babel“ im Ostallgäu ist ein milchwirtschaftlicher Betrieb mit Jungviehzucht. Zudem vermietet der Landgasthof Zimmer. Die Babels, sagen von ihrem Landgasthof, er sei „...der etwas andere Erlebnisbauernhof mit Hotelflair“. Betriebsleiter Herbert Babel und sein Sohn versorgen 60 Milchkühe. Seit dem Jahr 2000 fanden innerhalb von fünf Jahren kontinuierliche Erweiterungen statt. Die Natur, der Umgang mit den Tieren, und die Flexibilität sind die „besten Argumente für den Beruf des Landwirts", so Herbert Babel. Motivation: „Weil dadurch endlich faire Preise für unsere Arbeit möglich sind." Umweltprojekt: Familie Babel erstellte ein Erholungsbiotop mit einem Naturteich, der vollkommen biologisch, durch Pflanzen gereinigt wird. Zudem stellten sie von Heizöl- auf Hackschnitzelheizung um. Sonstiges: Wer einmal echten Urlaub auf dem Bauernhof verbringen will, ohne auf Komfort zu verzichten, der ist auf dem Berghof Babel genau richtig. Außerdem bietet Familie Babel Betriebsbesichtigungen an.
Familie Satzger, 87660 Irsee
     
Intro: Im Jahr 2000 wurde der Hof von Mathias Satzger in 3. Generation übernommen. Die Eltern helfen tatkräftig mit und freuen sich trotz ihres Alters einfach „helfen zu können“. Der Vater betreut sehr aktiv die heimischen Gehölze und das Hobby der Mutter sind die drei Haflinger auf dem Hof. Ein junger Angestellter ist voll im Betrieb integriert und leidenschaftlicher landwirtschaftlicher Helfer - „hier ist immer Abwechslung geboten und das ist schön“, kommentiert er seinen Arbeitsplatz. Mit seiner Lebensgefährtin und den beiden gemeinsamen Kindern möchte Herr Satzger den Hof weiterführen. Es begeistert beide, Arbeit und Familie richtig gut vereinen zu können. Motivation: „Wir benötigen einen fairen Milchpreis, um dem Verbraucher ein hochwertiges Produkt anbieten zu können. Unser Hof soll im Sinne eines Dienstleisters geführt werden, aber auch unseren Kindern eine Zukunft ermöglichen.“ Umweltprojekt: Familie Satzger erhält seit vielen Jahren eine Biotop-Fläche, die nicht bewirtschaftet und durch einmaliges Mähen im Jahr gepflegt wird. Das Biotop dient u.a. Vögeln als Brüterwiese. Zudem zählt knapp ein Hektar an Blühflächen zu den Umweltprojekten der Satzgers. Ein Teil der Kühe und des Jungviehs ist in der Sommersaison auf die Weide. Sonstiges: Das Spektrum der „erneuerbaren Energien“ ist für den Hof der Satzgers zu einem großen Thema geworden.
Familie Koch, 87660 Irsee
     
Intro: Der Hof von Erwin Koch ist schon lange in Familienbesitz. 2001 wurde er ihm von seinem Vater übergeben. Seitdem ist er als Betriebsleiter für 20 ha Fläche und 30 Milchkühe verantwortlich. Er sieht die Selbstständigkeit als großes Privileg an und schätzt das Arbeiten in der freien Natur. Motivation: „Um den Verbraucher über die Arbeit der Milchbauern, deren Sorgen und Nöte aufzuklären und einen fairen Milchpreis zu erreichen.“ Umweltprojekt: Das Umweltprojekt von Erwin Koch rief er schon vor vielen Jahren ins Leben: Seit 1997 arbeitet der „sternenfair“-Milcherzeuger konsequent ohne Mineraldünger und flächendeckenden Pflanzenschutz. Der hohe Kleeanteil auf den Grünflächen erfreut Bienen und Insekten. Sonstiges: Als ehrenamtliches und aktives Mitglied bringt sich Erwin Koch bei der Freiwilligen Feuerwehr sowie beim örtlichen Schützenverein ein.
Familie Giselbrecht, 87660 Irsee
     
Intro: Franz und Johanna Giselbrecht besitzen den 29 ha großen Hof in Irsee seit 1984. Mit dem Laufstallbau im Jahr 1995 legten sie einen wichtigen Grundstein für die artgerechte Haltung ihrer 37 Milchkühe. Das Ehepaar schätzt die freie Zeiteinteilung und das Arbeiten an der frischen Luft. Motivation: „Um mit gentechnikfreien Lebensmitteln einen kostendeckenden Milchpreis zu erzielen.“ Umweltprojekt: Die Kühe und das Jungvieh können bei Familie Giselbrecht die geeigneten Monate im Jahr auf der Weide verbringen. Mit dem Verzicht auf chemischen Pflanzenschutz und der Ablehnung chemischer Unkrautbekämpfung machen sich die Giselbrechts für eine intakte Natur stark. Ein Teil des Grünlandes wird erst später im Jahr geschnitten, um Wiesenbrüter und andere Tiere und Pflanzen zu schützen. Sonstiges: In seiner Freizeit agiert der Landwirt als Fahnenträger im Veteranenverein und Sportleiter im Schützenverein.
Familie Nefzger, 87660 Irsee
     
Intro: Die Vielfalt, die Tiere, die freie Zeiteinteilung und die Arbeit an der frischen Luft sind die Motivation für Michael Nefzger jun. um auf dem 41 ha großen Hof jeden Tag sein Bestes zu geben. Zusammen mit seinem Vater ist er für 55 Milchkühe zuständig. Die Mutter und seine Ehefrau regeln den Haushalt. Nachdem 1972 ihr alter Hof abbrannte, kaufte sich Familie Nefzger den jetzigen Hof, den sie 9 Jahre später umbauten. Nachdem im Jahr 2000 in einen neuen Milchviehlaufstall investiert wurde, ging der Bauernhof 2004 an Michael Nefzger jun. über. Motivation: „Weil auf gentechnische Erzeugnisse verzichtet wird und um wieder einen besseren Milchpreis zu erreichen“. Umweltprojekt: Familie Nefzger pflegt eine rund 80- bis 110-jährige Hecke, in der Vögel und andere heimische Tiere Platz und Schutz finden. Auf 26 Hektar Grünland wird auf Pflanzenschutz verzichtet. Zudem pflegt die Familie einen vielfältigen Blühstreifen und einen Obstgarten mit Hochstämmen. Sonstiges: Als aktives Mitglied des Musikvereins Irsee beweist Milchbauer Nefzger, dass er viele Talente besitzt.
Familie Kleinheinz, 87660 Irsee
http://www.ferienhof-kleinheinz.de
     
Intro: „Gut, dass es die Familie gibt“, sagt Thomas Kleinheinz und meint damit seine Ehefrau, die drei Kinder und seine Geschwister. Denn sie alle helfen auf dem rund 69 ha großen Hof mit. Seit 1987 ist der Bauernhof mit 65 Milchkühen in Besitz von Familie Kleinheinz. Nach dem Bau der Maschinenhalle 1992 folgte drei Jahre später die Errichtung des Wohnhauses. Der „sternenfair“-Milchbauer liebt die Arbeit in der Natur und mag den Umgang mit den Tieren. Motivation: „Um unabhängiger von der Molkereiwirtschaft und dem Handel zu sein. Für mich ist die Vermarktung der Milch über „sternenfair“ eine bessere Perspektive für die Zukunft.“ Umweltprojekt: Zusammen mit dem „Bund Naturschutz“ pflanzte Familie Kleinheinz eine Windschutzhecke. Sie ist 300 Meter lang und bietet Unterschlupf für Vögel und Insekten. Sonstiges: Die Schulkinder der Grundschule Irsee bauen auf einem Acker Getreide an. Familie Kleinheinz hilft beim Bearbeiten des Schulackers. Übrigens: Thomas Kleinheinz ist Obmann der Viehzuchtgenossenschaft.
Familie Foldenauer, 87660 Irsee
     
Intro: Der Hof von Familie Foldenauer in Irsee ist ein Milchviehbetrieb mit 90 Kühen. Betriebsleiter Stefan sowie seine Frau und sein Vater helfen bei der Arbeit um Haus und Hof zusammen. Seit der Hofübernahme im Jahr 2006 freut sich der Landwirt über seine Selbstständigkeit und die Möglichkeit in der Natur und mit den Tieren zu arbeiten. Motivation: „Ich möchte dadurch unabhängig von Molkereien und Handel werden. Außerdem hoffe ich, dass sich das Image der Milchviehhalter durch die sternenfair-Milch verbessert.“ Umweltprojekt: Auf dem Hof der Foldenauers gibt es eine große Streuobstwiese, die in den Sommermonaten als Weide für Jungvieh und Kühe, die bald ein Kalb zur Welt bringen, dient. In einer Vogelschutzhecke des Betriebes finden, neben den gefiederten, auch allerlei andere Kleintiere einen geschützten Lebensraum. Außerdem bringt Bauer Foldenauer die Gülle umweltgerecht mit Schleppschläuchen in Bodennähe aus. Dadurch wird … Sonstiges: Stefan Foldenauer ist ein Landwirt mit einem sinnvollen Hobby: In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit erneuerbaren Energien.
Helmut Scharpf, 87660 Irsee
     
Intro: Unweit vom schönen Kloster Irsee liegt der Hof der Familie Scharpf. Seit der Übergabe des Hofes 1988 an Helmut Scharpf bewirtschaftet er hier 40 ha Land mit 35 Milchkühen und einer Bullenmast. Er liebt die Arbeit in der Landwirtschaft, wegen der abwechslungsreichen Tätigkeiten, in der Natur und mit den Tieren. Motivation: "Das Konzept von sternenfair passt zu unserer Einstellung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise. Dazu gehören Umwelt- und Insektenschutz sowie die Erwirtschaftung eines fairen Milchpreises." Umweltprojekt: Rund um den Hof von Familie Scharpf befinden sich die Weideflächen auf denen die Kühe die geeigneten Monate von Frühjahr bis Herbst verbringen. Außerdem werden einige Kälber in Mutterkuhhaltung aufgezogen. Ein Teil des Grünlandes wird erst nach Mitte Juni gemäht, insbesondere, um Wiesenbrüter zu schützen. Sonstiges:
Familie Lang, 87666 Ingenried
     
Intro: Der Familienbetrieb wurde 1963 vom Großvater gekauft und 1979 an den jetzigen Betriebsleiter, Alois Lang, übergeben. Die gesamte Familie arbeitet mit; auch die Senioren, die bereits im Rentenalter sind. Alle schätzen den täglichen Umgang mit den Tieren. Motivation: "Wir legen großen Wert auf eine nachhaltige Wirtschaftsweise und möchten für die geleistete Arbeit einen fairen Milchpreis erzielen." Umweltprojekt: "Seit mittlerweile 10 Jahren sind wir im bayerischen Kultur- und Landschaftsprogramm KULAP aktiv. Das heißt, es wird kein Grünland neu umgebrochen. Außerdem bringen wir keinen Kunstdünger auf dem Grünland aus." Sonstiges:
Familie Seidl, 87666 Pforzen, Leinau
     
Intro: Der Hof im ruhig gelegenen Pforzen, Leinau wird seit dem Jahr 2000 in neuer Generation von Reiner Seidl geführt. Auf dem 65 ha großen und über 70 Milchkühe umfassenden Familienbetrieb arbeitet neben Reiner Seidl und seiner Frau Christine Seidl unter anderem auch die eigene Tochter Tamara Seidl. Besonders schätzt die Familie das Arbeiten in der Natur und den täglichen Umgang mit den Tieren. Zudem schätzt die Familie sehr, dass sie durch Ihre verantwortungs-bewusste Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und der Schönheit der Heimat leisten können. Motivation: "Wir schätzen es sehr, durch den garantierten und fairen Milchpreis nachhaltig in unserem Betrieb wirtschaften zu können und auch die Landwirtschaft in der Region für jetzt und für die Zukunft unterstützen zu können" Umweltprojekt: "Wir halten Blühstreifen an unseren Maisfeldern und rund um unseren Solarpark. Zudem werden unserer Trockensteher über die Sommermonate auf der Weide mit Unterstand gehalten." Sonstiges:
Familie Schneider, 87724 Ottobeuren
     
Intro: 60 Milchkühe warten täglich auf Peter und Claudia Schneider, die zusammen mit Sohn Peter den wunderschön gelegenen Betrieb bei Ottobeuren bewirtschaften. Dazu kommen weitere 12 ha Wald. Wenn besonders viel zu tun ist, helfen auch die Kinder Michaela und Tobias mit. Der altehrwürdige Hof im Unterallgäu ist seit mindestens 250 Jahren in Familienbesitz. Er wurde in den achziger Jahren renoviert und weiterentwickelt. Zuletzt wurde 2015 ein neuer Laufstall mit Auslauf für die Kühe gebaut. Familie Schneider schätzt es, sich die Zeit frei einteilen zu können und mit den Tieren in freier Natur zu leben und zu arbeiten. Motivation: „Die Verbraucher sollen die Chance haben, mit Milch aus der Region versorgt zu werden. Das Konzept der sternenfair-Milch ist gut, da es den Erzeugern einen gerechten Milchpreis und den Verbrauchern gute Produkte garantiert.“ Umweltprojekt: Bereits seit 2006 füttern die Schneiders ihr Vieh gentechnikfrei. Die Kühe haben einen ganzjährig zugänglichen Laufhof, die Jungtiere können während der Saison auf die Weide und ein Teil verbringt den Sommer auf der Alm in Oberstaufen. Der hohe Weißkleeanteil der Grünflächen bringt eiweißreiches Futter und ist ein durchgängiges Blütenangebot für Bienen. Die Naturschutzhecken mit Weißdornbüschen … Sonstiges: Peter Schneider engagierte sich viele Jahre lang als Beirat bei der MVS Milchvermarktung. Er ist außerdem Waldwirt und Vorstandsmitglied der FBG (Forstbetriebsgemeinschaft) Memmingen. Zudem betreiben die Schneiders eine Photovoltaikanlage, heizen ihr Wohnhaus mit Holz und unterstützen dies durch eine Solaranlage.
Familie Tschugg, 87724 Ottobeuren
     
Intro: Knapp 110 Milchkühe versorgen die Tschuggs täglich. Dabei hilft dem Ehepaar die gesamte Familie: Eltern, Kinder und Großeltern machen bei der Bewirtschaftung des 62 ha großen Hofes mit. Der Bauernhof, zu dem 11 ha Wald gehören, wurde bereits 1769 urkundlich erwähnt. Stetige Investitionen, wie etwa die Stallerweiterung und die Anschaffung eines Futter-Karussells gehören für die Tschuggs selbstverständlich zum Erhalt des Betriebes dazu. Wie den meisten sternenfair-Milchbauern ist den Tschuggs der Zusammenhalt der Familie sehr wichtig, der „durch die gemeinsame Arbeit gestärkt wird“. Sie schätzen die verschiedenen Aufgabenbereiche, das Arbeiten mit den Tieren und ihre Selbstständigkeit. Motivation: „Uns ist eine gerechte Entlohnung für die erbrachte Arbeit ein wichtiges Anliegen. Denn gerechte Milchpreise bedeuten, dass Subventionen nicht mehr gezahlt werden müssen. Wir hoffen, dass wir mit der sternenfair-Milch einen Baustein für eine gute Zukunft unserer Kinder legen können“. Umweltprojekt: Auf rund 7 ha Mähweide haben zwei dutzend Kalbinnen ganztags die Möglichkeit zu weiden. Die Weidesaison geht dabei von Ende April bis Anfang November. Die Zaunpfähle werden aus dem eigenen Holzbestand gebaut. Zum Schutz von Bodenbrütern wird ein Teil der Grünfläche ausschließlich beweidet. Dadurch finden Vögel dort ein optimales Umfeld zur Fortpflanzung. Auch ein Streuobstbestand mit 36 Bäumen gehört zu … Sonstiges: Karl Tschugg unterstützt die Freiwillige Feuerwehr Guggenberg als Gruppenführer. Zudem ist der aktive Bauer Mitglied in der Vorstandschaft der Viehgenossenschaft Ottobeuren.
Familie Rothärmel, 87733 Markt Rettenbach
     
Intro: Etwa 70 Kühe stehen bei Familie Rothärmel vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst auf der Weide. Den wunderschönen Hof in der Nähe von Markt Rettenbach bewirtschaftet Ralph Rothärmel, der den Betrieb 2017 von seinem Vater Hans übernommen hat. Erst 2015 wurde der neue Laufstall mit Stroh eingestreuten Liegeboxen fertiggestellt. Motivation: "Wir geben unser Bestes für das Wohl unserer Tiere und schaffen so die Voraussetzung gute, schmackhafte Milch zu erzeugen. Das ist aber nur möglich, wenn alle in der Familie mit anpacken und dafür einen fairen Milchpreis bekommen. Darum sind wir bei sternenfair." Umweltprojekt: Ralph Rothärmel pflegt auf seinen Flächen sowohl eine Vogelschutzhecke als auch einen Blühstreifen. Sie bieten Lebensraum und Nahrung für viele Insektenarten und Kleintiere. Eine große Streuobstwiese ist gleichzeitig Weide für das Jungvieh. Sein privates Umweltprojekt besteht darin, auf große Urlaubsreisen mit dem Flugzeug oder Kreuzfahrtschiffen zu verzichten. Sonstiges: Ralph Rothärmel verbringt seine freie Zeit gerne beim Sport oder Radeln. Außerdem ist er im Schützenverein und bei der Feuerwehr aktiv.
Milchhof Karrer, 87746 Erkheim
http://www.bauernkraft.de
     
Intro: Seit über 200 Jahren ist der schöne Bauernhof der Karrers in Familienbesitz. Seine Geschichte findet man sogar in dem Buch „Dankelsried – ein vergessenes Heilbad“. Familie Karrer nennt 82 ha Fläche ihr Eigen. Teilweise wird der Besitz milchwirtschaftlich genutzt (ca. 140 Milchkühe) und teilweise betreiben die Karrers Ackerbau. Karl Karrer selbst beschreibt das intakte Familienleben als einen der größten Vorteile seines Berufs. Der Landwirt genießt den Umgang mit Mensch, Tier und Natur und er ist froh, ein „freier Unternehmer“ zu sein. Zwei Söhne haben ebenfalls den Beruf des Landwirts ergriffen und führen inzwischen den Hof gemeinsam mit ihrem Vater. Motivation: „Ich bin von dem Konzept der sternenfair-Milch überzeugt. Damit können wir unsere hochwertigen, regionalen Milchprodukte zu einem fairen Milchpreis vermarkten. Das sinnvolle Tun in Verantwortung für Natur, Tier und Mensch steht dabei immer im Vordergrund." Umweltprojekt: Die Familie Karrer bewirtschaftet als Naturschutzprojekt einen Obstgarten mit sehr alten Apfelsorten. Zu diesen zählen die Sorten Klarapfel, Gravensteiner, Boskoop, Jakob Lebel und Cox Orange. Ein wichtiger Beitrag zum Erhalt eines intakten Ökosystems. Sonstiges: Der passionierte Motorrad-Fahrer hat auch neben seiner Arbeit reichlich zu tun: Als Vorstand der Maschinengemeinschaft Öko-Güll (www.oekoguell.de) engagiert er sich für einen möglichst umweltgerechten Einsatz von Wirtschaftsdünger. Als einer von drei Geschäftsführern der "Bauernkraft GmbH & Co. KG" vermarktet Karl Karrer außerdem selbst hergestelltes, kaltgepresstes Speise-Öl. Der vielseitig interessierte Bauer ist zudem Mitglied in diversen Vereinen.
Familie Hans Karrer, 87746 Erkheim
     
Intro: Hans und Claudia Karrer übernahmen 1989 den Hof von Hans Karrers Vater, Johann Karrer. Seitdem entwickelte sich der Bauernhof in Erkheim stetig weiter. Im Jahr 2003 bauten Karrers einen neuen Stall für ihre Milchkühe. Die Kombination aus Natur, Tier und Technik ist es, die Hans Karrer an seinem Beruf schätzt. „Außerdem bin ich froh selbstständig zu sein und mag die Vielseitigkeit meiner Aufgaben“, so der Landwirt. Motivation: „Wir wollen weg von der 'Ablieferungsmentalität' und sind für Eigeninitiative bei der Vermarktung des gemeinsamen Produktes. Durch das Konzept von sternenfair ist es möglich, dem Verbraucher unsere Vorstellung vom "sinnvollen Tun" für eine nachhaltige Landwirtschaft näher zu bringen. Dazu gehört auch der faire Milchpreis, den wir dadurch erzielen." Umweltprojekt: Mit der Pflege von Naturschutzflächen leisten die Eheleute einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung einer gesunden Natur. Lebensraum für Insekten und andere Kleintiere schafft Familie Karrer auf über 3.000 qm Blühstreifen und Wildacker. Die Karrers sind energieautark, d.h. ihre Energie-Gewinnung durch Photovoltaik-Anlagen ist doppelt so hoch wie der Verbrauch. Sonstiges: Die Karrers haben ein ungewöhnliches Hobby: Sie sammeln alte landwirtschaftliche Geräte und Maschinen. Als einer von drei Geschäftsführern der "Bauernkraft GmbH & Co. KG" vermarktet Hans Karrer außerdem selbst hergestelltes, kaltgepresstes Raps-Speiseöl.
Familie Kaiser, 87760 Lachen
Kaiser Weidemilch sternenfair    Kaiser Weidemilch sternenfair 
Intro: Seit ca. 1900 gehört der schöne Einödhof in Albishofen der Familie Kaiser. Im Laufe der Jahre wurden viele Investitionen getätigt. Inzwischen hat der Hof 35 ha Fläche (davon 30 ha direkt um den Hof), 45 Milchkühe und 30 Stück Jungvieh. Der heutige Betriebsleiter Ulrich hat sich schon im Jahr 2005 auf die Kurzrasenweide spezialisiert. 2015 hat er den Betrieb von seinen Eltern übernommen. Genau wie sie schätzt er an seinem Beruf als Landwirt die abwechslungsreichen Tätigkeiten und die freie Zeiteinteilung. „Wir sind froh, hochwertige Produkte erzeugen zu können und mögen die Arbeit mit und in der Natur“. Motivation: „Wir wollen für unser hochwertiges, gesundes Produkt eine gerechte Entlohnung erreichen. Wir finden es wichtig, dass die Milch einen möglichst direkten Weg von uns zum Verbraucher nimmt.“ Umweltprojekt: Von März bis November sind die Kühe von Familie Kaiser auf der Weide und das Jungvieh darf auf die Alpe. In den geeigneten Sommermonaten sind die Tiere Tag und Nacht draußen. Der hohe Weißkleeanteil der Grünflächen bringt nicht nur besonders eiweißreiches Futter, sondern auch ein durchgängiges Blütenangebot für Bienen. Weiterhin gibt es auf ihrem Grundstück Windschutzhecken, die insgesamt ca. 600 m lang … Sonstiges: Friedrich Kaiser zeigt als Sänger des Allgäuer Bauernchores seine musikalische Seite und ist darüber hinaus im Prüfungsausschuss für die landwirtschaftliche Meisterausbildung tätig. Zudem sind die Kaisers seit insgesamt 39 Jahren im örtlichen Gemeinderat. Zur Unterstützung erneuerbarer Energien betreiben die Kaisers seit 2008 eine Photovoltaikanlage. Eine Regenwasser-Rückgewinnungsanlage hilft außerdem beim sparsamen Umgang mit den Ressourcen.
Familie Hafner, 87776 Sontheim
     
Intro: Der Bauernhof in Sontheim besteht bereits seit dem 16. Jahrhundert und befindet sich seit 1902 im Familienbesitz. Entscheidende Jahre waren 1989 und 1998, in denen u.a. ein Laufstall, ein Wirtschaftsgebäude sowie eine Biogasanlage errichtet wurden. Familie Hafner versorgt 40 Milchkühe und schätzt an ihrem Beruf die unternehmerische Freiheit sowie das Leben und Arbeiten in und mit der Natur. Motivation: „Es ist wichtig, dass die Verbraucher die Herkunft der Milch kennen. Die sternenfair-Milch bedeutet für uns eine Verbesserung der regionalen Wertschöpfung und bringt Transparenz für den Verbraucher.“ Umweltprojekt: Eine Wiese wird erst spät im Jahr, nach dem 1. Juli, geschnitten, um Tiere (v.a. Rehkitze & Bodenbrüter) zu schützen. Beim Maisanbau werden Grasuntersaaten angelegt. So wird der Humusaufbau im Boden gefördert. Die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens wird verbessert, um Überschwemmungen und Erosion bei Starkregen zu verhindern. Auch wird die Auswaschung von Stickstoff ins Grundwasser reduziert. Ergänzend hierzu … Sonstiges:
Familie Wetzler, 87776 Sontheim
http://www.wetzlersbauernladen.de
     
Intro: Der wunderschöne Hof von Familie Wetzler gehört zum beschaulichen Örtchen Sontheim im Unterallgäu. Seit drei Generationen wird Direktvermarktung betrieben. Neben Milchwirtschaft und Ackerbau vermarktet die Familie Fleisch- und Wurstwaren (ohne Glutamat und Geschmacksverstärker) frisch vom Hof. In ihrem Hofladen und Automatenhäuschen können auch andere hochwertige Lebensmittel wie Milchprodukte und ein komplettes Hofladensortiment erstanden werden. Wenn man Herrn Wetzler fragt, was er an seinem Beruf schätzt, so antwortet er: „Vor allem die Freiheit, die wir haben. Und bei einem guten Milchpreis auch das selbstständige Handeln und Arbeiten.“ Motivation: „Die Milch ist ein hochwertiges Nahrungsmittel, welches nicht zu Dumpingpreisen verkauft werden darf. Mit der sternenfair-Milch können wir einen höheren Milchpreis erzielen und die bäuerliche Landwirtschaft erhalten." Umweltprojekt: Eine Wiese wird erst spät im Jahr Anfang Juli gemäht. So können dort Wiesenbrütler ungestört ihre Eier legen und ausbrüten. Eine eigens angelegte Feldhecke bietet ebenfalls Unterschlupf für heimische Vögel, Insekten und andere Kleintiere. Vor dem Haus pflegt Familie Wetzler eine Streuobstwiese mit verschiedenen heimischen Obstsorten. Sonstiges: Thomas Wetzler engagiert sich seit 2018 als stellvertretenden Beirat bei der MVS Milchvermarktung. In seiner Freizeit ist er als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Seit einigen Jahren gibt es bei Familie Wetzler am Hof ein Automatenhäuschen und inzwischen auch ein Hühnermobil sowie leckeres Bauernhofeis. Nähere Infos dazu gibt es hier:
Familie Kübler, 88069 Hiltensweiler
http://www.kuebler-landwirtschaft.de
     
Intro: Inzwischen in der 6. Generation bewirtschaftet Familie Kübler bereits seit 1802 ihren Milchviehbetrieb mit derzeit 55 Kühen in Hiltensweiler. Georg und Johanna Kübler sind seit ihrer Kindheit mit der Landwirtschaft verwurzelt und lieben den Umgang mit und die Verantwortung für die Tiere. Durch das Milchvieh sind zwar täglich feste Arbeitszeiten vorgegeben, doch schätzen sie auch die Möglichkeit, den restlichen Tag frei einzuteilen. Die Witterungsabhängigkeit und die Saisonarbeit erfordern manchmal hohen Arbeitseinsatz, der nur durch die Zusammenarbeit in der Familie möglich ist. "Geben und Nehmen" wird somit schon den Kindern mit auf den Weg gegeben. Sohn Patrick wird mit seiner Freundin Kerstin den Hof demnächst übernehmen. Motivation: "Sternenfair entspricht unseren Vorstellungen von einer gentechnikfreien Milchproduktion und nachhaltiger Bewirtschaftungsweise. Hier werden umweltbewusstes Handeln und Arbeiten wertgeschätzt und dementsprechend entlohnt." Umweltprojekt: Seit 1987 wird von Familie Kübler ein Biotop im Feuchtgebiet Kammerweiher gepflegt. Dadurch tragen sie zum Erhalt von Rückzugsort und Lebensraum für Insekten und vom Aussterben bedrohten Tierarten und Pflanzen bei, wie Libellen, verschiedene Amphibien, der Schwalbenwurzenzian, Wollgras und viele mehr. Weitere 1,2 Hektar Fläche werden im Rahmen des Seenprogrammes extensiv bewirtschaftet. Das Obst von zwei … Sonstiges: Für den Kindergarten und die Grundschule im Ort bietet die Familie die Möglichkeit zur Hofbesichtigung. Johanna Kübler ist Mitglied im Landfrauenverband und seit über 35 Jahren im Ausschuss des Vereins landwirtschaftlicher Fachbildung. Beide Frauen sind im Kirchengemeinderat und die Männer Mitglied im Musikverein. Durch diese Tätigkeiten versucht die Familie das Verständnis für die Landwirtschaft zu vermitteln.
Familie Stohr, 88099 Wildpoltsweiler
     
Intro: Bereits seit 1780 werden auf dem Hof von Familie Stohr in Wildpoltsweiler Milchwirtschaft und Hopfenanbau betrieben. Er ist seit jeher in Familienbesitz. 1997 wurde ein neuer Laufstall für 50 Kühe gebaut und seit 2007 führt den Betrieb nun Thomas Stohr mit seiner Frau Nicole, den Kindern und seinen Eltern. Der Umgang mit den Tieren, viel frische Luft sowie die Mischung aus Natur und Technik, das liebt er an seinem Beruf besonders. "Wir schätzen es sehr, unsere Kinder in der Natur und mit den Tieren aufwachsen zu sehen." Motivation: "Weil wir selbst beim Einkauf darauf achten, wo die Lebensmittel herkommen, um möglichst regional einzukaufen. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten Natur und Umwelt für unsere Kinder zu erhalten. Und natürlich freuen wir uns über einen guten Milchpreis. Gentechnikfreiheit und keine Futtermittel aus Übersee sind für uns eine Selbstverständlichkeit." Umweltprojekt: Sobald die Frühlingssonne kommt, werden bei Familie Stohr die Rinder und die trockenstehenden Kühe auf die Weide gebracht. Auch die Milchkühe dürfen im Herbst auf die Weide, bis zum ersten Schnee. Auf dem Stadel und auf dem Stalldach produzieren zwei Photovoltaikanlagen Strom für das öffentliche Netz und entlasten so die Umwelt. Eine Streuobstwiese auf der Betriebsfläche gibt Lebensraum für verschiedene … Sonstiges: Familie Stohr freut sich an den nahegelegenen Bergen und genießt den Blick von den Feldern und Hopfengärten in die Österreichischen und Schweizer Alpen. Im Sommer gehen sie gerne zum Wandern, fahren an den Bodensee oder machen eine Spritztour mit dem Oldtimer-Motorrad. Die Familie ist beim Narrenverein Neukircher Hexen und bei der Mutter-Kind-Spielgruppe. Frau Stohr ist außerdem bei den Neukircher Landfrauen dabei.
Familie Diem, 88239 Wangen im Allgäu
     
Intro: Seit über 250 Jahren ist der schöne Hof in Wangen im Besitz der Familie. Je nach Arbeitsanfall helfen dem Betriebsleiter Josef und seiner Frau Maria die fünf Kinder. Die Arbeit des Landwirts beinhaltet für Josef Diem viel Positives. Unter anderem ist ihm wichtig, dass nicht nur materielle Dinge im Vordergrund stehen, sondern auch menschliche Werte an die nachfolgenden Generationen weitergegeben werden. Für ihn ist das Leben und damit auch sein Dasein als Milchbauer eine Herausforderung, die er gerne annimmt. Motivation: „Mir gefällt die Idee, dem Verbraucher den Weg der Milch so transparent wie möglich darzustellen. Ich möchte für mein naturnahes, gentechnikfreies und ehrliches Produkt einen reellen Preis.“ Umweltprojekt: Das naturbelassene Gebiet der Diems mit Landschaftselementen ist ein perfektes Rückzugsgebiet für kleine Tiere und Insekten. Auf der Streuobstwiese gedeihen alte, seltene Obstsorten. Um die naturbelassenen, malerischen Bachläufe wird einmal im Jahr ein Pflegeschnitt gemacht. Sie sind für Mensch und Tier eine herrliche Oase der Ruhe. Sonstiges: Auch bei den Diems zeigt sich: die sternenfair-Milch-Erzeuger sind meistens auch neben dem Beruf mehr als aktiv. Josef Diem ist Mitglied im Pfarrgemeinderat. Zudem engagiert er sich als Ausschussmitglied im Braunviehzuchtverein Wangen-Tettnang. Seine Frau ist aktiv bei den Landfrauen und auch im örtlichen Musikverein sind die Diems Mitglieder.
Familie Riedesser, 88239 Wangen - Karsee
     
Intro: Seine erste Erwähnung fand der Hof 1763. Seit 1994 bewirtschaftet Familie Alwin Riedesser den Hof, der neben Milchwirtschaft auch eine Imkerei und Brennerei sowie Forstwirtschaft betreibt. Die Riedessers sind leidenschaftliche Landwirte, die das Zusammensein mit den Tieren und die Arbeit in der Natur schätzen. Außerdem sehen sie es als Privileg, gesunde Lebensmittel produzieren zu können. Motivation: „Wir finden es gut, dass die regionale Milchvermarktung mit der sternenfair-Milch gestärkt wird - und zwar ohne Gentechnik. Außerdem ermöglicht uns der faire Milchpreis, den Betrieb nachhaltig zu bewirtschaften.“ Umweltprojekt: Die Kühe der Riedessers haben einen Laufhof und kommen im Herbst regelmäßig auf die Weide. Außerdem pflegt die Familie aus Karsee eigene Bienenvölker am Hof, die unter anderem auf der großen Streuobstwiese oder dem eigens angelegten Blühstreifen Nahrung und Lebensraum finden. Sonstiges: Wie die meisten sternenfair-Milch-Erzeuger sind auch die Riedessers sehr aktiv: Feuerwehr, Jagdgenossenschaft und Landfrauenverein stehen bei der Familie regelmäßig auf dem Programm.
Familie Wucher, 88239 Wangen - Karsee
     
Intro: Die wichtigen Eckpunkte der Wuchers lesen sich wie folgt: 1939 übernahm der Urgroßvater den Betrieb und übergab ihn 1954 an den Großvater von Anton Wucher. 1974 wurde der Hof dem Vater übertragen und 1975 nach einem Brand wiederaufgebaut. Im Jahr 1999 baute Familie Wucher einen neuen Boxenlaufstall. Mittlerweile kümmern sich Vater, Mutter und Sohn um gut 90 Milchkühe und 50 ha Fläche. Diese Arbeit wird von allen wegen der Tätigkeit in der Natur und dem Umgang mit den Tieren geschätzt. Motivation: „Wir wollen unsere Milch in der Region zu einem fairen Milchpreis vermarkten und hoffen, für die tägliche Arbeit besser entlohnt zu werden.“ Umweltprojekt: Gleich drei Umweltprojekte können die Wuchers benennen: Sie erhalten wichtige ökologische Landschaftselemente, pflegen eine Streuwiese und betreiben Weidewirtschaft. Sonstiges:
Familie Reber, 88239 Wangen - Karsee
     
Intro: Auf dem Hof in der Nähe des hübschen Städtchens Wangen betreiben Johann Reber und seine Ehefrau Ulrike seit 1993 ihren Hof. Seit 1898 ist der Grünlandbetrieb in Familienbesitz: Der Milchbauer übernahm den Hof von seinem Onkel Siegfried Geyer, der ihn wiederum vom Vater Gebhard Geyer erbte. Zusammen mit ihren Kindern Ludwig, Raphael und Antonia versorgen die Rebers ihre 55 Milchkühe. Und das „aus voller Überzeugung“. Johann Reber, der gerne selbstständig ist, schätzt den starken Familienzusammenhalt durch die gemeinsame Arbeit. Die Rebers mögen die Nähe zur Natur und den Umgang mit den Tieren. Motivation: „Ganz einfach: Aus Überzeugung und weil wir unsere schöne Kulturlandschaft auch noch für die kommenden Generationen erhalten wollen.“ Umweltprojekt: Die Rebers haben sich dafür entschieden, auf einer wunderbaren Streuobstwiese alte Obstsorten zu bewahren. Hinter klangvollen Namen wie Kaiser Wilhelm oder Schweizer Wasserbirne, verbergen sich beinahe vergessene Apfel- und Birnensorten, die nicht nur besonders schmackhaft, sondern auch außerordentlich gesund sind. Außerdem pflegen die Rebers ein Froschlaichgewässer und tun damit etwas für ein intaktes … Sonstiges: Hans Reber ist seit 2018 als Beirat bei der MVS Milchvermarktung und zusammen mit seiner Frau auch bei Verkostungen und Messen aktiv. Auf dem Hof von Familie Reber geht es musikalisch zu. Neben der Mitgliedschaft im Männerchor wird regelmäßig im Kirchenchor Karsee gesungen. Zudem engagiert sich Johann Reber bei der Feuerwehr Vogt.
Familie Fricker, 88239 Wangen im Allgäu
http://www.ferienhof-fricker.de
     
Intro: Betriebsleiter Albert Fricker hat 1984 den Hof von seinem Vater übernommen. Seitdem hat man den Betrieb stetig weiterentwickelt. 2002 wurde ein neuer Laufstall mit Laufhof für 70 Kühe gebaut. Die vier Kinder helfen auf dem Hof, so gut es geht. Sohn Stefan wird den Hof einmal weiterführen. "An unserem Beruf schätzen wir die Freiheit, die Vielseitigkeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Kein Jahr gleicht dem anderen und man ist deshalb immer wieder gefordert, neu zu reagieren und sein Bestes zu geben", fassen Albert und seine Frau Josefine zusammen. Motivation: "Die sternenfair-Milch ist für uns ein Weg, ein faires Einkommen zu erzielen, um jeden Tag motiviert an die Arbeit gehen zu können. Deshalb begrüßen wir auch die speziellen Produktions- und Fütterungsauflagen, um uns von der Masse abzuheben." Umweltprojekt: Als Umweltprojekt pflegt die Familie zum einen ein 1 Hektar großes Biotop, das nur einmal im Jahr gemäht wird. Dadurch zeichnet sich die Fläche durch eine große Artenvielfalt aus. Zusätzlich wird ein Teil der Grünflächen nicht vor dem 15. Juni gemäht. Das Jungvieh darf bei Familie Fricker von Mai bis Oktober auf die Weide. Sie beweiden Steillagen mit über 25 % Gefälle. An Ackerflächen werden eigens … Sonstiges: Familie Fricker vermietet außerdem Ferienwohnungen. So können ihre Gäste die Landwirtschaft hautnah miterleben sowie neben dem Milchvieh auch Kleintiere wie Katzen, Hühner, Enten, Hasen oder Wachteln bestaunen. Sohn Stefan ist Mitglied im örtlichen Schützenverein und außerdem aktiv in der freiwilligen Feuerwehr. Der gesamte Betrieb wird von der eigenen Photovoltaikanlage nachhaltig mit Strom versorgt.
Familie Milz, 88260 Argenbühl
     
Intro: 2005 fand die Hofübergabe des 40 ha großen Allgäuer Betriebes an Wolfgang Milz statt, der im gleichen Jahr die landwirtschaftliche Meisterschule absolvierte. Der Bauernhof befindet sich seit mehr als 170 Jahren in Familienbesitz. Wolfgang Milz und Claudia Pfänder schätzen - wie die meisten sternenfair-Milch-Erzeuger - an ihrem Beruf vor allem die Selbstständigkeit und den Umgang mit der Natur und den Tieren (44 Milchkühe). Motivation: „Weil ich denke, dass Milch als Grundnahrungsmittel in Zukunft mehr wert sein sollte. Denn nur mit einem fairen Milchpreis kann mein Betrieb in Zukunft bestehen.“ Umweltprojekt: Die Kühe von Wolfgang Milz dürfen den Sommer über auf die Weide. Daneben blühen in diesem Jahr auf seinen Flächen 5.000 m² Bienenweide. Von April bis November sollen 50 verschiedene Wild- und Kulturarten ein blütenreiches Nahrungsangebot für Bienen und andere Insekten bieten. Sonstiges: Für Wolfgang Milz ist die Musik der ideale Ausgleich zu seiner körperlichen Arbeit auf dem Hof. Deshalb ist er seit 15 Jahren im Musikverein und seit 2007 agiert er dort auch als Vorsitzender.
Familie Wallner, 88299 Leutkirch im Allgäu
     
Intro: Der Betrieb von Familie Wallner befindet sich auf einem alten Einödhof der 1788 vom Dorf ausgesiedelt wurde. Seit dieser Zeit wird dort Milch erzeugt. 1927 entstand auf dem Betrieb im Allgäu ein Kuhstall für 24 Kühe. Zwei Generationen konnten davon 60 Jahre lang leben. 1989 wurde ein neuer Boxenlaufstall angebaut und 1996 das Altgebäude umgebaut. Die Brüder Dominik und Markus Wallner bewirtschaften derzeit gemeinsam den Hof mit 52 Hektar, 70 Milchkühen und dem Jungvieh. Als zweites Standbein wurde 2016 eine Güllebiogasanlage gebaut, die mit der eigenen und der Gülle/Mist von zwei benachbarten Höfen betrieben wird. Motivation: „Unser Betrieb war, wie sternenfair, Vorreiter bei der gentechnikfreien Fütterung. Wir kämpfen schon seit vielen Jahren für faire Milchpreise und einen gerechten Milchmarkt und sind seit Beginn an bei sternenfair dabei. Wir füttern schon seit mehr als 15 Jahren gentechnikfrei und verzichten auf den Einsatz von Soja.“ Umweltprojekt: Ein Teil der Grünfläche wird bei Wallners erst nach dem 15. Juni gemäht. Damit ist sichergestellt, dass herrliche Wildblumen in der Landschaft blühen und die natürliche Regeneration der Grasnarbe gewährleistet ist. Des weiteren pflegen sie seit mehreren Jahren eine Blumenwiese zur Verbesserung des Blütenangebots für Bienen und Insekten und erhalten durch gestufte Waldränder die dortige Artenvielfalt. Sonstiges: Dominik ist Mitglied im örtlichen Musikverein sowie in der Guggenmusik. Sein Bruder Markus ist Mitglied in der Landjugend Reichenhofen.
Familie Halder, 88353 Kißlegg
     
Intro: Betriebsleiter Josef Halder, seine Ehefrau, der Opa sowie die Kinder Teresa, Johannes und Emma arbeiten auf dem 52 ha großen Hof in Kißlegg. 1995 erfolgte die Betriebsübergabe durch den Vater. Bereits vier Jahre später baute Josef Halder einen neuen Stall, der wiederum im Jahr 2005 erweitert wurde. Damit ist Platz genug für die 65 Milchkühe. So wie die meisten Erzeuger der „sternenfair-Milch“ beschreibt auch Familie Halder die „Selbstständigkeit, Vielseitigkeit und den Umgang mit der Natur und Tieren“ als die großen Vorteile ihres Berufes. Motivation: „Uns ist es wichtig gentechnikfrei zu produzieren. Wir möchten den regionalen Verkauf fördern und unser wertvolles Nahrungsmittel nicht zu Ramschpreisen verkaufen.“ Umweltprojekt: Auf hofnahen Weideflächen können die Kühe der Halders die geeigneten Monate von Frühjahr bis Herbst draußen verbringen. Die vielfältige Blumenwiese ist Lebensraum und Nahrungsquelle für Bienen sowie für viele andere Insektenarten und nebenbei auch eine echte Augenweide (Foto oben). Die Familie pflegt außerdem eine natürliche Hangkante von ca. 1000 qm. Diese dient ebenfalls als Rückzugsgebiet für Vögel, … Sonstiges: Neben seiner Tätigkeit als Landwirt ist Josef Halder als Vorstand im Schützenverein Leupolz aktiv.
Familie Merkenschlager, 91166 Georgensgmünd
     
Intro: 19 Milchkühe und 45 ha Land werden im bayerischen Georgensgmünd von Familie Merkenschlager versorgt. Die Merkenschlagers sind froh über die freie Zeiteinteilung, die der Beruf des Landwirts mit sich bringt und genießen die abwechslungsreiche Arbeit im landwirtschaftlichen Betrieb. Motivation: „Hochwertige Produkte werden sehr gut vermarktet und fair entlohnt.“ Umweltprojekt: Bei Familie Merkenschlager sind die Kühe und die Jungtiere den Sommer über auf den umliegenden Weideflächen. Die Familie erhält und pflegt für eine gesunde Umwelt Hecken im Weidebereich, Streuobstwiesen mit alten Obstsorten und fördert Vogelschutzprojekte. Besonders stolz sind sie auf die Tiere der aussterbenden Rasse, dem sogenannten Gelbvieh. Sonstiges: Die Merkenschlagers sind aktiv im Jagdvorstand und haben eine sehr umfangreiche Steinesammlung.
Familie Lehmeier, 92283 Lauterhofen
     
Intro: Die wichtigen Eckpunkte der Lehmeiers lesen sich wie folgt: 1959 übernahmen Vater und Mutter den Betrieb und übergaben ihn 1991 an den jetzigen Betriebsleiter. Mittlerweile kümmert er sich mit Frau Rita, den beiden Söhnen sowie Oma und Opa um gut 70 Milchkühe und 90 ha Fläche. Diese Arbeit wird von allen wegen der Tätigkeit in der Natur und dem Umgang mit den Tieren und Maschinen geschätzt. Motivation: „Wir finden es gut, dass die sternenfair-Milch fair zum Erzeuger und zum Verbraucher ist. Wir sehen die Chance eine gerechte Entlohnung für unsere Arbeit und für unser hochwertiges Lebensmittel zu bekommen." Umweltprojekt: Die Familie Lehmeier hat unter anderem eine 2500 qm große Bienenweide und kümmert sich um sechs eigene Bienenvölker. Auf der großen Streuobstwiese wachsen alte Apfelsorten. Eine Photovoltaikanlage versorgt den Hof mit Sonnenenergie. Sonstiges: Die Lehmeiers sind aktive Mitglieder bei der Feuerwehr und bei einigen Vereinen und 1. Vorstand der Soldaten- und Marinekameradschaft.
Familie Wolf, 92283 Lauterhofen
     
Intro: Das eigenständige Arbeiten in der Natur sowie der Umgang mit den Tieren und die Freude an der Erzeugung hochwertiger Nahrungsmittel sind für die Wolfs die entscheidenden Vorteile an ihrem Beruf. Ihr Hof ist bereits seit 1959 in Familienbesitz. Zusammen mit seiner Frau Karola, Opa Franz und Oma Anna bewirtschaften sie die 60 ha Fläche und die 58 Milchkühe seit der Hofübernahme 2001. Motivation: „Das Konzept von sternenfair hat uns durch gentechnikfreie Fütterung und höhere regionale Wertschöpfung überzeugt. Zudem wird großer Wert auf Nachhaltigkeit und einen fairen Milchpreis gelegt." Umweltprojekt: Die Wolfs nehmen am bayerischen Kulturlandschaftsprogramm teil und verfolgen eine fünfgliedrige Fruchtfolge. Sie kümmern sich zudem um blühende Ackerrandstreifen und bewirtschaften einen Obstgarten. Sonstiges:
Familie Strobl, 92283 Lauterhofen
     
Intro: Der Hof der Familie Strobl besteht bereits seit 1595. Seit der Hofübergabe im Sommer 2004 bewirtschaften Herr und Frau Strobl die 65 ha Fläche und 55 Milchkühe. Motivation: „Für uns ist die sternenfair-Milch eine Chance neue Wege zu gehen, die uns das bisherige System nicht ermöglicht hat. Um das Konzept weiter voranzubringen, ist es für unsere Familie sehr wichtig sich persönlich einzubringen. Damit unsere Kulturlandschaft und unsere Betriebe auch in Zukunft erhalten bleiben und weiter bewirtschaftet werden können.“ Umweltprojekt: Die Strobls erhalten 5 Hektar Blühflächen und Wildacker. Letzterer spricht insbesondere Rehwild und Hasen als Futterplatz an und unterstützt darüber hinaus auch Insekten, Vögel und Nagetiere bei der Nahrungssuche. Der Bienenstand des Onkels im Garten sorgt dafür, dass die 30 Bäume im großen Obstgarten jedes Jahr Früchte tragen. Sonstiges: Herr Strobl ist 1. Vorstand bei der Jagdgenossenschaft.
Familie Mederer, 92283 Lauterhofen
     
Intro: Der 84 Hektar große Betrieb ist seit dem Jahr 1852 in Familienbesitz und wird von Karina und Siegmund Mederer geführt. Aktuell arbeiten mit den Großeltern und den vier Kindern drei Generationen gleichzeitig auf dem Bauernhof. Die Familie bewirtschaftet 90 Milchkühe und schätzt vor allem das Arbeiten mit den Tieren und der Natur im Einklang. Durch die Arbeit in der Natur genießt es der Mehrgenerationenbetrieb die Landschaft und die Artenvielfalt jeden Tag aufs neue zu erleben. Motivation: "Wir sind von dem sternenfair Konzept mehr als überzeugt. Neben dem fairen Milchpreis von mindestens 40 ct / Liter Milch haben wir auch die Möglichkeit, die Vermarktung unserer Milch zu begleiten und mitzugestalten." Umweltprojekt: Die Familie unterhält eine zwei Hektar große Blühwiese, Landschaftselemente, eine ein Hektar große Vertrags-naturschutzfläche sowie 1500 m² große Streuobstwiesen. Außerdem setzt sich die Familie für spätere Schnittzeitpunkte für Wiesen ein, um die Bienen in Ihrer Hauptflugzeit zu schützen. Sonstiges: Die Betriebsleitungsfamilie engagiert sich besonders in der Feuerwehr. Außerdem ist die Landwirtin ehrenamtlich in der Kirchenverwaltung und im Obst- und Gartenbauverein tätig.
Familie Haschke, 92318 Neumarkt
     
Intro: Auf ihrem Hof in Neumarkt in der Oberpfalz leben und arbeiten Anna und Herbert Haschke gemeinsam mit ihren Kindern Stefan, Christina, Thomas und Oma Gunda - der Seele des Hauses. 1996 übernahmen Herbert und Anna Haschke den Hof mit 105 ha Fläche. Täglich werden 70 Milchkühe von den Haschkes versorgt. Familie Haschke will die Ästhetik in der Landwirtschaft fördern und langfristig ihr Einkommen sichern. Sie wollen ihren Lebensweg frohen Mutes und guten Gewissens an ihre nachfolgende Generation weitergeben. Motivation: "Uns liegt am Herzen, in unserem Betrieb einen Beitrag zu leisten, die Lebensmittelproduktion verbraucherfreundlich, umweltschonend und artgerecht zu führen. Die Vielseitigkeit in unserem Beruf und die Freude unserer Hände Arbeit ist ein Ansporn für uns, weniger abhängig von der Agrochemie zu sein und mehr Eigenverantwortung für unsere Schöpfung zu übernehmen." Umweltprojekt: Durch geschlossene Kreislaufwirtschaft (vom Boden zum Boden), soll der Humusaufbau gefördert werden, um qualitativ gute Nahrungsmittel ökologisch nachhaltig zu produzieren. Die Güllebehandlung erfolgt mit effektiven Mikroorganismen und Gesteinsmehl. Dadurch wird die Geruchsbelästigung minimiert und die Verfügbarkeit der Gülle optimiert. Familie Haschke hat eine Bienenweide von ca. 1 ha Fläche angelegt. … Sonstiges: Herr Haschke engagiert sich in der Vorstandschaft des Maschinenrings. Zudem ist er aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr.
Familie Lang, 92355 Günching
     
Intro: Bereits seit vielen Generationen ist der Hof im Besitz der Familie Lang. Seit 1986 bewirtschaftet Richard Lang mit seiner Familie den Betrieb. "Ich schätze an meinem Beruf vor allem die Arbeit in der freien Natur und den Umgang mit den Tieren. Die vielseitigen Aufgaben machen den Beruf interessant und abwechslungsreich." Motivation: „Weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass durch eine gentechnikfreie und reduzierte Menge an Kraftfutter unsere Tiere gesünder sind. Durch die sternenfair-Milch erhält der Verbraucher ein hochwertiges Lebensmittel und wir als Erzeuger einen fairen Preis.“ Umweltprojekt: Im Rahmen des KULAP wird ein Teil der Grünfläche erst im Juli gemäht sowie einige ha Blühflächen. Dies kommt besonders den Bienen zu Gute. Außerdem regeneriert sich die Grasnarbe durch natürliches Aussamen. Sonstiges: Die Familie engagiert sich bei der örtlichen Blaskapelle.
Familie Urban, 92367 Litzlohe
     
Intro: Nach der Hofübernahme 1991 stieg Georg Urban 2002 in die Bioenergie ein und bewirtschaftet seitdem 120 ha Land und 55 Milchkühe zusammen mit seiner Frau und seinen drei Kindern. Die Verbundenheit mit der Natur und der Tierwelt sowie den vielseitigen Arbeitsbereichen schätzt die Familie Urban sehr.  Motivation: „Weil die sternenfair-Milch eine bessere Lebensqualität bei Mensch und Tier in der Produktion garantiert.“ Umweltprojekt: Die Familie verzichtet auf bodennahe Gülleausbringung und ist im Kulturlandschaftsprogramm tätig. Sonstiges: Eine aktive Familie: stellv. Vorstand der Jagdgenossenschaft, Maschinengemeinschaft und Einkaufsgemeinschaft sind nur einige der Vereine, die sich über das Engagement von Familie Urban freuen.
Familie Guttenberger, 92367 Pilsach
     
Intro: Seit vielen Generationen befindet sich der 45 ha große Hof in Familienbesitz. Seit 1993 führt der jetzige Betriebsleiter mit seiner Ehefrau, den Kindern und den Großeltern den Hof mit 55 Milchkühen. Seit 2005 füttert er seine Tiere gentechnikfrei und erzeugt eigenen Strom. Die Familie schätzt das selbstständige Arbeiten in der Natur und den Umgang mit den Tieren. Wie allen sternenfair-Milchbauern ist es Anton Guttenberger wichtig, dass seine Kühe möglichst lange und gesund bei ihm auf dem Hof sind. Seine „Dora“ zum Beispiel ist schon über 11 Jahre alt. Motivation: "Unsere Wirtschaftsweise entspricht den nachhaltigen Anforderungen der sternenfair-Milch. Damit können wir einen kostendeckenden Milchpreis erzielen und diese Art der Bewirtschaftung auch in Zukunft fortführen." Umweltprojekt: Die Guttenbergers erzeugen mit ihrer Photovoltaikanlage eigenen Strom. Unter anderem haben sie zahlreiche alte Obstbäume mit alten Sorten und pflegen Hecken sowie einen Blühstreifen als Nahrungsquelle und Lebensraum für Bienen und andere Insekten. Sonstiges: Neben dem Engagement für die Kirchenverwaltung ist Herr Guttenberger stellvertretender Feuerwehrvorstand und Vorstandsmitglied vom Jagd- und Schützenverein.
Familie Wunderlich, 95460 Bad Berneck
     
Intro: Uwe Wunderlich und seine Frau Heidi übernahmen im Jahr 2008 den bayerischen Hof von den Eltern, der sich schon seit dem 18. Jahrhundert im Familienbesitz befindet. Beide lieben die Natur und den Umgang mit den Tieren, darunter sind 32 Milchkühe. Die Familie schätzt besonders die freien Gestaltungsmöglichkeiten, um sich die Freiheit nehmen zu können, eigene Ideen zu verwirklichen. Die beiden Söhne Andreas und Stefan haben ebenfalls den Beruf des Landwirts ergriffen und führen den Hof seit 2017 gemeinsam mit ihrem Vater. Motivation: „Um hochwertige Milch zu erzeugen und diese zu einem angemessenen Preis zu vermarkten. Außerdem bin ich der Meinung, dass hier Tierschutz, Naturschutz und die Produktion einer qualitativ hochwertigen Milch vom Verbraucher honoriert werden.“ Umweltprojekt: Die Familie Wunderlich hält eine gefährdete Rinderrasse, das Original Braunvieh, sowie behornte Kühe. Doch dabei bleibt es nicht: In Zukunft möchten sie die Milch nur noch mit Grünfutter erzeugen und keinen Silomais mehr verfüttern. Sie erhalten außerdem einen Obstgarten mit alten Sorten. Sonstiges: Engagement wird auch außerhalb der Landwirtschaft groß geschrieben. Die Familie ist u.a. Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr. Zu ihren Hobbys gehört es Ski und Fahrrad zu fahren sowie ihre Heimat zu genießen.
Familie Fick, 95482 Gefrees
     
Intro: Auf dem Hof der Familie Fick arbeiten das Betriebsleiterehepaar sowie der Vater mit. Beruf und Familie verbinden zu können und bei der Arbeit die Natur, das Wetter und die Jahreszeiten hautnah zu erleben, schätzt Thomas Fick besonders am "Bauer sein". Motivation: "Man kann das eigene Produkt, hinter dem eine gute Produktidee steckt, im Laden kaufen. Gleichzeitig erhält die Landwirtschaft durch dieses Konzept ein besseres Image." Umweltprojekt: Für ihr Umweltprojekt pflegt Familie Fick Wildacker als Bienenweide und Äsung für Wildtiere im Winter. Alle Flächen werden pfluglos bewirtschaftet, wodurch der Humusaufbau gefördert wird. Sonstiges: